Startseite

Posts mit dem Label Carpfishing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Carpfishing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 15. September 2015

The summer is over and the autumn is calling

Ziegel schleppen, betonieren, stemmen, Ziegel schneiden, nageln, eindecken, Dach decken, schwitzen und sich jeden Tag auf´s neue, bei 35°C einen Sonnenbrand auf der Baustelle einfangen waren die meisten Tage des Sommers über angesagt.
Aber rückblickend kann ich meiner Lady, unserem Junior, und unseren beiden Familien auf die Schultern klopfen und DANKE sagen, denn es hat sich gelohnt.
Der Rohbau steht und das Dach ist eingedeckt mit samt einer Solaranlage am Dach.
Im Nachhinein betrachtet kann man einfach stolz sein, auf die Helfer, die gut zusammenhaltenden Familien und sich selbst was man geleistet hat.
Jetzt ist die Zeit gekommen sich um die Elektro und Wasser Installation zu kümmern, dann die Fenster einzubauen usw....

Neben der Baustelle kam ich auch hier und da mal ans Wasser, ob´s am Abend für eine Stunde war oder kurz vor der Arbeit, ich musste jede freie Minute nutzen um überhaupt ans Wasser zu kommen. Ich konnte keine Rücksicht nehmen auf Uhrzeit, Regen, Wind oder dergleichen.
Ganz gleich wann, und unter welchen Bedingungen, wenn ein paar Minuten übrig waren ging es ans Wasser.





Wenn der Junior dann mal "Papa i mog a wida mal Fischi fangen" sagt, ist auch klar was am Plan steht, kaum hatte er diese Worte ausgesprochen packten wir das nötigste Zeug und ab ging´s zum Karpfen fischen. Immer wieder unterhaltsam auf die Rüssler mit einer Semmel an der freien Leine zu fischen.


Ein Phänomen das sich heuer bei mir abspielte war jenes, bei im Schnitt 20 Kurztripps von round about einer Stunde ging ich genau 2 Mal als Schneider nach Hause.
Bei einem Donaurevier das ich heuer zum ersten Mal befische und ich mich auf Grund der mangelnden Zeit mit diesem noch nicht wirklich beschäftigen konnte durchaus ein sehr guter Schnitt.
Doch auch in den anderen Donau Revieren wurde ich immer wieder mit Zandern belohnt. Es waren zwar nie Ausnahmefische dabei, weder waren es nur Schniepel, von dem her kann ich mich auch hier nicht beklagen.

Bei den Zandern fiel mir dieses Jahr auf das auf altbewährte Farben von den Vorjahren absolut nichts zu holen war. Doch als Tacklefreak und Shopping Queen der Angelszene fand ich auch hier die passende Lösung die regelmäßig und zuverlässig ihre Fische brachte. Auch wenn ich gerne mal belächelt werde das ich mit Baitcast Tackle den Zandern vom Ufer aus nachjage, vergeht den meisten das Lachen nach kurzer Zeit wieder wenn sie immer noch jiggend am Ufer stehen und ich mit 2 Zandern mehr im Fangbuch innerhalb einer halben Stunde von Dannen ziehe. Blackbass Tackle aus den Staaten oder Japan eignet sich einfach bestens für unsere Raubfische.



Feinfühlig genug für kleine Köder und trotzdem genügen Rückrat um die Räuber sich ans Ufer zu führen.
Bei Blackbass Rod´s wird das Rückrat eher benötigt um die Fische aus dem Cover zu holen oder sie davon fern zu halten, hier zu Lande brauchen wir dies um die Zander vom Grund weg zu bekommen und sie sicher und schnell aus der Strömung zu dirigieren.













ob groß









oder klein, mich freut jeder Fisch in Anbetracht der Zeit die ich dafür aufwenden musste.











2 nette 60+ Zander die mächtig Spaß brachten am leichten Gerät

















Bei den Barschen brachten mich beinahe die Grundeln an den Rand der Verzweiflung, im Winter eingedeckt mit finesse Stuff vom feinsten, konnte ich durch den Überfluss an Grundeln die immer als erstes am Bait waren beinahe alle Montagen und Ideen über den Haufen werfen. So schnell konnte man gar nicht reagieren waren die feinen Schwanzteller abgebissen beziehungsweise abgerissen.
Doch auch hier konnte ich mit der nötigen Ausdauer, einem neuen Plan und einem quäntchen Glück meinen Traumfisch ans Band bekommen.



neben einigen weniger schön gezeichneten Barschen waren auch einige Beauties unter ihnen,






meistens, war bei den Barschen bei 37 oder 38 Zentimetern schluss, ich sollte einfach nicht über die magische 40cm Größe hinaus kommen, doch eines Tages war es dann so weit......














meine Lady hatte um 12:30 Dienstbeginn und mein Dienst sollte erst um 13:30 beginnen. Also eine volle Stunde Zeit um das Revier anzusteuern, den Spot auszusuchen und beginnen die Baits hinaus zu feuern.
Am Wasser angekommen war von der Stunde nur noch eine dreiviertel Stunde übrig, nach 20 Minuten unternahm ich noch einen Spotwechsel der sich bezahlt machen sollte.

Bei Ankunft am Spot sehe ich zahlreiche fingerlange Barsch Brut und in meinem Augenwinkel erspähe ich einen dunklen Schatten der sich langsam in die dunklen Tiefen meines Reviers verabschiedet. Wenige Minuten später, als sich meine Gedanken wieder um den Schatten drehen und ich mir denke ob das denn eventuell ein 40+ Barsch war, warf ich meinen Köder parallel zum Ufer entlang und wollte ihn langsam durch die Brut twitchen um einen eventuell auf die Brut lauernden Raubfisch auf meinen Köder aufmerksam zu machen.
2 twitches später bestätigte sich auch schon meine "Dickbarsch Kanibalen Brutfisch" Theorie und ein sehr guter Barsch tobte am Haken. Ein wahrlich mächtiger Fisch verglichen mit den ganzen 30 & 35+ Fischen.


Ein beherzter Griff ins Maul, und der Fisch war Mein.

Danach wurde der Barsch kurz im gummierten Kescher gehältert damit ich das Maßband befeuchten konnte um ihn schnell und schonend zu vermessen.

Auch wenn ich mich normal nicht zu den Anglern zähle die auf jedem Zentimeter herumreiten, wollte ich die Maße meines PB Barsches auf alle Fälle wissen.


Schlampig vermessene 42+ waren definitiv mein PB, und am meisten freute es mich das dies nicht "nur" ein großer Barsch war, nein,  er war auch top gezeichnet und in einem makellosen Zustand, keine Bissspuren von Hechten oder zerfledderte Flossen. A DREAM COMES TRUE

Und noch eins bleibt unbestritten, es ist zwar schön sie zu befischen und sie auch zu fangen, aber es ist ein noch weit geileres Gefühl diese Fische wieder in ihr Element abtauchen zu sehen und zu hoffen das sie diese Gähne weitergeben die sie selbst so groß werden ließen.


 Release the Big ones, don´t kill your dreams



Das war mal ein kurzer bündiger Rückblick wie der Sommer bei mir verlaufen ist, nun geht raus ans Wasser und lasst uns einen traumhaften Fisch reichen Herbst erleben. Bis dahin....

Mfg & Tight Lines
euer Chris


Dienstag, 10. Juni 2014

HOTSPOT Skull Collection now available


Nun ist es so weit, die neue Kollektion aus dem Hause Hotspot Design ist erhältlich.
Den Namen Skull / Totenkopf Kollektion haben die Shirt´s auch nicht um sonst bekommen wie man sieht.






Da die meisten Grafiken per Hand gezeichnet wurden finde ich persönlich das Design sehr gelungen. Aber was hilft euch das. Seht euch die Bilder an und macht euch selbst ein Bild davon.

Beziehen könnt ihr sie wie immer bei Fishernator

T-Shirt RIG
 T-Shirt Piker
 T-Shirt Hot Spot
 T-Shirt Ace Angler

Ich werd mir wohl ein paar davon zulegen da mir die Shirts einfach gut gefallen und man sie auch ohne Probleme tragen kann wenn man nicht am Wasser steht oder sitzt ;-)

Mfg & Tight Lines
euer Chris

Donnerstag, 16. August 2012

Do it yourself, Boilie Produktion

Wie ihr ja bereits wisst war ich an meinem neuen Haswasserl bereits ja durchaus erfolgreich mit Kombiködern aus der Natur. Wurm-Mais-Made und Co.
Jedoch erfuhr ich letztens von Franz das auch mit Frolic dem allseits bekannten Hundefutter dort gut gefangen wird.
So kam mir die Idee mich an Frolic-Boilies zu versuchen. Da Boilies einfach länger im Wasser ihre Konsistenz bewahren als das Frolic oder in meinem Fall die Scotty Ringe allein. Denn diese lösen sich binnen einer Stunde auf.

Na gut, so kam es das ich mich auf den Weg ins nächst größere Lebensmittelgeschäft machte um die Zutaten zu besorgen.
Diese setzten sich zusammen aus:
3 kg Scotty
1 kg Hartweizengries
500g Reismehl (besser währe Sojamehl geeignet)
250g Sesam
ca 200g kleingeriebene Boilies verschiedener Sorten
und ca 45 Eiern


Nun zuerst müssen wir natürlich die Ringe pulverisieren.


Dazu bieten sich handelsübliche Mixer bestens an.

Am besten ist es wenn ihr euch gleich zu beginn einen großen Kübel
für all die Zutaten bereitstellt.
In meinem Fall war es ein Futtereimer den ich vom Feedern stets zu Hause habe.


Die groben Klumpen ruhig noch einmal durchmixen...

Am besten ist es natürlich wenn man dabei tatkräftig von seiner Lady unterstützt wird 

Ich habe dem Frolicmehl ach noch etwas Knoblauch und Chiliflocken für den Geruch hinzugegeben aber das
muss jeder selbst entscheiden wie er das denn gerne hätte.

 Danach kommt Maismehl in den Mix...
 so wie auch der Hartweizengrieß,
 und zu guter Letzt natürlich das Reismehl
 Jetzt nur noch den Mix gut durchmischen das sich auch alles,
 gleichmäßig verteilen kann.

Riecht ja schonmal ganz gut (na klar ist auch Hundefutter)


Jetzt wo ja der Trockenmix fertig ist könnt ihr euch daran machen die Eier aufzuschlagen und auch einmal
zu verrühren damit sich das Eiklar mit dem Dotter verbindet.


Die Eier nehmt ihr nun und schüttet so viel in den Trockenmix wie ihr benötigt.
Am besten ist es wenn ihr einen Helfer dabei habt.
Ihr Knetet den Mix die ganze Zeit durch und euer Helfer übernimmt das zugeben der Eier.
Ansonsten kann der Mix zu nass werden.
Jetzt heißt es nur mehr so lange Kneten bis ihr eine gleichmäßig feste, nicht zu trockene aber auch keine 
zu feuchte Masse habt.

 Jaja das gute Zeugs wird sogar bewacht, und man würde sogar Sitz machen um etwas ab zubekommen.

 Danach beginnt ihr euch einfach Würste zu formen und schneidet die Wurst in gleich große Teile denn dann lassen sich die Kugeln leichter formen.


Die Hälfte habe ich selbst nur mit der Hand gerollt um auch verschieden große Kugeln zu haben.
Aber die Kugeln werden auch gefressen wenn sie nicht Rund sind also keine Angst.
In Gewässern wo die Fische bereits viele Erfahrungen sammeln konnten mit runden
Kugeln kann es sogar sein das man mit eckigen Boilies viel besser fängt da sie diese noch nicht kennen.


 Hier ein Bild das die Kugeln direkt nach dem händischen rollen zeigt.
Wie ihr seht sind sie nicht rund und auch nicht gleich groß aber das ist egal.


 Nach dem kochen sind sie zwar etwas heller jedoch dunkeln die nach dem trocknen gleich wieder nach.


 Auf dem oberen Bild sind sie bereits schon oberflächlich getrocknet und wie ihr seht,
sind sie auch wieder in die Ursprungsfarbe umgefärbt.



Hier noch ein Bild der fertigen und aufgebrochenen Kugel. Ich denke das die Sesamsamen gut dazu beitragen werden das die Kugel sich schön auflöst und eine schöne Duftspur verströmt. Demnächst werde ich sie auch testen. Zuerst mal im Glas wie bei den letzten Kugeln und dann im Dauertest im Wasser des Donaualtarms.
Ich hoffe ich konnte euch damit motivieren euch auch selbst einmal daran zu versuchen und euch nicht immer die teuren Boilies vom Tackledealer zu kaufen. Denn es macht Spaß, ist kostengünstig und auf ein selbstgemachtes Boilie einen Fisch zu fangen ist ja noch viel schöner.

Lg und Tight Lines
euer Chris

Dienstag, 14. August 2012

Danubecarp goes Fischstäbchen

Am Samstag den 11.08.2012 war es so weit und mein Wecker riss mich um 03:00 aus dem Schlaf.
Denn es sollte wieder ans neue Hauswasser gehen.
Der Tag begann mit einer angenehmen Dusche einem Kaffee und einer Guten Morgen Zigarette.
Danach wurden noch die Maden und die Würmer aus den Fängen des Kühlschranks befreit und fanden samt dem Mais noch Platz in meiner Tasche. Um 04:00 Morgens saß ich schon im Auto und befand mich am Weg zum Wasser. Dort kam ich gegen 04:20 an und es war noch stock finster.
Doch was soll es das Auto bietet ja genug Licht zum Tackleaufbau.
Also wurden die Ruten kurzerhand beködert mit Wurm-Mais und Maden-Mais Kombi und ab ging es damit in die Fluten. Wie Ihr sehn könnt war es noch immer sehr sehr dunkel.


Doch dies sollte sich nach circa einer halben bis dreiviertel Stunde ändern. Auch die Temperaturen wurden deutlich angenehmer.


Die hier ersichtliche Rute lag circa 1,5-2 Meter vor dem gegenüberliegenden Ufer unter den ausgeschwemmten Wurzeln vom letzten Hochwasser.

Es sollte noch bis 06:15 dauern bis ich das erste mal einen Biss vernehmen durfte. Auf Grund der heftigen Fluchten und Gegenwähr schloss ich sofort auf einen Karpfen, doch ich sollte eines besseren belehrt werden.
Ich wurde kurz darauf mit meiner PB Brasse für dieses Gewässer belohnt. Satte 68cm Länge und 7,5 Pfund.
Da ich zu diesem Zeitpunkt noch alleine am Wasser war gibt es leider kein Bild von ihr alleine.
Ab mit ihr in den Setzkescher in der Hoffnung das noch ein Angelkollege vorbeikommt um Bilder zu machen.
Keine 10 Minuten später verschwand die Pose auch schon wieder unter der Wasseroberfläche und ich quittierte dies mit einem kräftigen Anhieb. Und der saß, denn er wurde von rasanten Fluchten beantwortet.
Für dieses Gewässer hab ich mir letztens noch 2x 2,10Meter lange Forellenspinnruten mit einem WG bis 30g gekauft. Shimano Vengeance, sie bieten ein straffes Rückrat und eine sehr schöne Spitzenaktion.
An dieser Rute machte der 7Pfund Karpfen eine Menge Spaß.

Und es kam wie es kommen musste, just in dem Moment als ich den Karpfen gerade in den Setzkescher geben wollte zog die andere Pose ab und die gut eingestellte Freilaufrolle begann Schnur freizugeben.
Gott sei dank hatte ich diese in einem Butt-Grip abgelegt denn ansonsten währe sie wohl Futsch gewesen.
Karpfen rein, raufgesprungen zur Rute und diese sofort aufgenommen um dem Fisch kontern zu können.
Die Rute verbog sich sofort im Halbkreis und ich wusste dies muss ein besserer sein.
Da mir der Fisch mit Leichtigkeit bei der ersten Flucht 60 Meter Schnur von der Rolle riss wurde auch der "Benachbarte Fischerkollege" auf den Drill aufmerksam und kam herauf um zu zusehen.
 Es dauerte geschlagen 10 Minuten bis wir ihn das erste mal sahen und meine Vermutungen wurden bestätigt. Es war ein Prachtkerl.
Doch er gab sich noch nicht geschlagen. Von Links nach rechts und dies wiederholte sich noch einige male bis ich ihn endlich in Kescher Distanz hatte.
Der erste versuch missglückte da ich nur den Feeder Kescher mit hatte und somit begann die letzte Flucht. Danach kam er aber gerade aus auf mich zu geschwommen und es gab für ihn kein entkommen mehr.


Ein Stromkarpfen der aus der Donau heraufgewandert ist nur um von mir gefangen zu werden. Einfach ein Traum.


Da ich leider die Abhakmatte vergessen hatte lies ich die 3 Fische kurz im Nassen Setzkescher auf der feuchten Wiese liegen um sie ablichten zu können. Hier sieht man auch die Ausmaße der Brasse. Der große Karpfen hatte im Vergleich dazu "nur" um 2cm mehr als sie. Genau 70cm und 13,5 Pfund.
Jetzt wo ich weiß das hier solche U-Boote herumschwimmen werde ich die Matte nie mehr vergessen.


Hier seht ihr die beiden noch mal im vergleich. Alleine schon die Flossen lassen darauf schließen welche Kraft da dahinter steckt.


Der kleinere dürfte wohl einmal einem Raubfisch zum Opfer gefallen sein wenn man seine Schwanzflosse betrachtet.


Für den kleineren gab es allerdings kein Zurück mehr und er wurde entnommen um meiner Lady,unserem Sohn und mir zu Mittag  als Mittagsessen zu dienen.
Er wurde filetiert und anschließend wie Fischstäbchen zubereitet.
Gewürzt, paniert und ab in die Pfanne damit.

Dazu gab es noch Petersilienkartoffel und Preiselbeermarmelade.


Einfach ein Gaumen Schmaus. Ich kann es jedem nur empfehlen nicht immer alle Karpfen zurück zu setzen. Denn sie schmecken auch traumhaft. nicht nur Zander und Forelle. 

Lg&Tight Lines
euer Chris