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Dienstag, 18. September 2012

Testbericht: SPOOL TOWER von Friends of Flyfishing

Dieses Jahr besuchte ich zusammen mit meiner Lady Die Fischerei Messe im Welser Messezentrum.
Als wir so durch schlenderten, uns diverse Bindetechniken der Profis im Fliegenbinden ansahen, bemerkten wir einen kleinen Stand namens Friends-of-Flyfishing.
Dieser hatte eine, auf den ersten Blick unscheinbare "Plastikdose" mit Edelstahldeckel und rutschfesten Untergrund ausgestellt. So kam es das wir ins Gespräch kamen und uns den so genannten SPOOL TOWER genauer ansahen. Einige Monate vergingen bis ich mit Herwig Haas, dem Erfinder des Spool Towers Kontakt aufnahm. Ich bekam von Ihm die Möglichkeit ihn zu testen.

Aus dem Namen kann man die Funktion ja schon ableiten, ein Turm der die Bindegarn Spulen sicher aufnehmen soll.
Wer kennt das nicht, unzählige Spulen mit verschiedenen Farben die irgendwo herumstehen und man dadurch irgendwann einmal den Überblick verliert.
Im Gegensatz dazu mit der Verwendung des Spool Towers,


Alle benötigten Materialien finden Platz, Spulen, Tungstenköpfe, Haken, Dubbing....


Hier hat alles seine Ordnung und man sieht stets die Spulen, da dieser aus durchsichtigem klarem ABS-Kunststoff hergestellt wurden. Gegen einen Geringen Aufpreis von 0,60€ kann man auch noch kleine, exakt passende Kunststoffbehälter erwerben. Diese ermöglichen es einem auch Haken, Tungstenperlen, Augen für Streamer, kleine Mengen an Dubbing und Co unterzubringen.









Auch der Geringe Durchmesser des Towers ist zu erwähnen. Da dieser nur 10cm beträgt kann man ihn stets bei all seinen Reisen in die schönsten Regionen zum Fliegenfischen rund um die Welt mitführen. Geschützt wird der Spool-Tower dabei von einem stabilen Kunststoffgehäuse mit Griff.

Nun zu den Technischen Daten die ja für das Reisegepäck auch interessant sind
Höhe: 15,3 cm
Durchmesser: 10 cm, 

Gewicht: 595 Gramm
Material: Edelstahl und Aluminium, transparenter ABS-Kunststoff






          Stabil verpackt und sofort Einsatzbereit  präsentiert sich der SPOOL TOWER                                                



Nun zum Einsatz am Bindetisch:

3 der insgesamt 4 Ebenen lassen sich bis zu 360° herausschwenken und dadurch wird einem ermöglicht in jeder der Ebenen etwas zu entnehmen, ohne diese wieder verdrehen zu müssen. Die 4te und somit unterste Ebene ist fest mit der 3mm starken Edelstahl Bodenplatte verbunden.
Anfangs dachte ich mir das der Spool Tower eventuell beim heraus drehen der Ebenen die Bodenhaftung verlieren könnte. Doch selbst an diese Kleinigkeit wurde gedacht. Mittels einer Antirutschmatte wirkte man dem entgegen.















Der Deckel ist ebenso wie der Boden auch aus rostfreiem Edelstahl gefertigt. Hier wird einem (gegen Aufpreis) auch angeboten diesen inklusive Gravur zu erwerben.
In diesem Falle sicherlich interessant für den ein oder anderen als Geschenk an einen befreundeten Fliegenbinder mit dessen Namen.

FAZIT:

Der Tower ist eine genial umgesetzte Idee für Fliegenfischer die selbst binden und viel unterwegs sind.
Aber auch für diejenigen, mich eingeschlossen die sich mehr Ordnung an ihrem Bindetisch wünschen, und wollen das sie alles in einem Blickfeld und zugleich Griffbereit zur Hand haben.
Er wird bestimmt vielen Fliegenbindern ein treuer Begleiter werden.

Zu beziehen gibt es ihn unter: www.friends-of-flyfishing.net

Dienstag, 11. September 2012

Testbericht: Stahl statt Blei

Vor einiger Zeit ereilte mich die erfreulich Nachricht das ich für die Firma Rübig ihre Stahlgewichte testen darf. Die sehr darauf bedacht sind der Umwelt keinen weiteren Schaden mehr zuzufügen durch all das Blei das die Angler weltweit in den Fluten versenken. Es ist nun einmal Fakt das Blei giftig ist und sich diese Giftstoffe je nach Gewässer Größe negativ auf das Wasser und dessen Bewohner auswirken kann.
Ich habe ja schon mal einige Zeilen und Gedanken zum Thema Umweltbewusstsein und Umweltschutz der Firma verfasst. Diese will ich in euch hiermit noch einmal erwecken!
http://styles-of-fishing.blogspot.co.at/search/label/Steelangler%20Stahl%20statt%20Blei%20Test

Hier mal ein Blick auf Ihren Folder was die Jungs von www.steelanglers.com für euch zu bieten haben.





Sie bieten verschiedene Bleiformen zu jeweils verschiedenen Gewichtsklassen an. Auch Jig Köpfe für den Spinnfischer werden angeboten. So sollte für jeden Angler etwas in dem Sortimen dabei sein.
Distance "Blei"
Grippa "Blei"
und natürlich wurde auch an ein Strömungs "Blei" gedacht.











Die Firma lies sich nicht Lumpen und schickte mir für meinen Test insgesamt
13 Stück der traumhaft verarbeiteten Bleie.
Man sieht keine Macken wie bei anderen Herstellern, und auch die Beschichtung lässt nichts zu wünschen übrig. Bei vielen Herstellern handelt es sich dabei eher um eine Art Gummibeschichtung wobei bei diesen Stahlgewichten die Ummantelung nahezu unzerstörbar wirkt.
Aber später mehr zur Ummantelung.
Ich bekam:
3Stk zu je 140g
3Stk zu je 120g
3Stk zu je 100g
2Stk zu je 60g
und jeweils 1 Stück zu 40 und 60 Gramm.
 


Der einzige minimal Nachteil von Stahl gegenüber Blei liegt in der geringeren spezifischen Dichte des Materials.
Nun kurz zum Vergleich:                     Blei    11,342 g/cm³                       Stahl     7,83-7,85 g/cm³       


Darum kommt man einfach nicht darum herum das die Stahlgewichte größer sind bei ein und dem selben Gewicht wie die selbigen aus Blei.


Hier ein Vergleich von 78g BLEI zu 80g Stahlgewicht von Rübig


Dies sind jedoch nur minimale Einbuße die man eingehen muss um die Natur zu schonen. Auf den ein oder andere Zentimeter den die Bleie in der Tacklebox mehr in Beschlag nehmen oder den ein oder anderen Meter den wir beim Wurf einbüßen müssen wird ein jeder von uns verschmerzen können.



Auch die 100g Variante wurde von mir genauer unter die Lupe genommen.
Der Unterschied im Volumen wird auch hier deutlich.

Das Volumen und Größe ist bei einem Gewichtsunterschied von 40 Gramm annähernd Ident.
Aber mir zumindest ist es wichtiger das mein Sohnemann in ein paar Jahren noch ein gesundes Gewässer vorfindet als die Größe von einem Stück BLEI



Von 140-100 Gramm wurden alle
identisch und perfekt ausgeführt. Selbst die Karabiner machen einen robusten Eindruck.


Mein persönlicher Favorit ist eindeutig das Strömungsblei. Da dieses meines Erachtens nach am robustesten sein muss wenn es in der harten Strömung der Donau liegt und wartet bis sich eine Barbe oder ein Stromkarpfen daran hakt.


Es wird über Steine, regelrechte Felsen bis hin zu Schotter getrieben bis es letzten Endes dort liegen bleibt wo man es haben möchte.


 An der Form kann man sehr gut erkennen wie gut es dort seinen Dienst verrichtet.


Dieses Blei wurde von mir 2 Tage auf Barben eingesetzt und die Beschichtung versprach dies was ich mir schon erwartete. Zwar hatte das Stahlgewicht ein paar "Pecker" aber dies ist kein Wunder in der Donau.
Bei anderen Bleien war nach so einem Hardcore Einsatz die Beschichtung teils schon abgelöst.


In einem abgestorbenen Donaualtarm der mit einer tiefen Schlammschicht überzogen ist fischte ich noch die leichten 40-60 Gramm Gewichte mit Selbsthakmontage auf Kapitale Friedfische.
An Gewicht braucht es dort nicht mehr da die Gewichte ohnehin auch durch den Schlamm ihren Hakeffekt verbessern.

Das einzige was ich mir noch von der Firma Rübig wünschen würde währe, das sie eventuell auch Körbe zum Feederfischen entwickeln da diese auch oft in dem Geröll der Donau und anderen Flüssen hängen bleiben und somit abreißen.

Nun zum Fazit:

Pro:
Verarbeitung Top, Wurfeigenschaften Top, Ummantelung Top, Gedanken an die Umwelt Top, Preis Leistung Top,

Contra:
( eigentlich keines, währe da nicht das Physikalische Dichte der beiden Metalle )

Ich kann jedem nur zu dieser Alternative zu Bleien raten dem die Umwelt, die Fische und die Natur am Herzen liegen. Denn wir wollen alle so fern es irgendwie noch in unseren Händen liegt dabei mitwirken auf einem gesunden Planeten zu Hausen.
Diese Gewichte lassen einfach keine Wünsche offen.
Also nichts wie ab zu www.steelangler.com und bestellen



Dienstag, 28. August 2012

Reset, Chris Flyfishing goes Styles of Fishing

Wie ihr ja alle wisst habe ich seit längerer Zeit nicht mehr mit der Fliege gefischt.
Der Grund dafür ist das mich auch die anderen Methoden zu sehr reizen um mich nur einer Methode oder einem Stil der vielfältigen Arten der Fischerei zu widmen.
Daher habe ich nun beschlossen meinen Blog um zu benennen in Styles-of-Fishing, zu Deutsch Stile der Fischerei.

Dies aus 2 simplen Gründen:
1. Bin ich selbst für alle neuen Methoden offen und Probiere alles gerne aus um an den Zielfisch zu kommen
2. Ist in meinen Augen die Herausforderung viel mehr gegeben wenn man mehrere Zielfische hat.

Und genau das brauch ich jeden Tag aufs neue, eine Herausforderung wie ich bei unterschiedlichsten Gegebenheiten und Gewässertypen die Schuppenträger zum Landgang überreden kann .

Dies ist auch der Grund warum seit Heute an ein neuer Header meine Seite ziert.

BYE BYE


 and WELCOME


Donnerstag, 16. August 2012

Do it yourself, Boilie Produktion

Wie ihr ja bereits wisst war ich an meinem neuen Haswasserl bereits ja durchaus erfolgreich mit Kombiködern aus der Natur. Wurm-Mais-Made und Co.
Jedoch erfuhr ich letztens von Franz das auch mit Frolic dem allseits bekannten Hundefutter dort gut gefangen wird.
So kam mir die Idee mich an Frolic-Boilies zu versuchen. Da Boilies einfach länger im Wasser ihre Konsistenz bewahren als das Frolic oder in meinem Fall die Scotty Ringe allein. Denn diese lösen sich binnen einer Stunde auf.

Na gut, so kam es das ich mich auf den Weg ins nächst größere Lebensmittelgeschäft machte um die Zutaten zu besorgen.
Diese setzten sich zusammen aus:
3 kg Scotty
1 kg Hartweizengries
500g Reismehl (besser währe Sojamehl geeignet)
250g Sesam
ca 200g kleingeriebene Boilies verschiedener Sorten
und ca 45 Eiern


Nun zuerst müssen wir natürlich die Ringe pulverisieren.


Dazu bieten sich handelsübliche Mixer bestens an.

Am besten ist es wenn ihr euch gleich zu beginn einen großen Kübel
für all die Zutaten bereitstellt.
In meinem Fall war es ein Futtereimer den ich vom Feedern stets zu Hause habe.


Die groben Klumpen ruhig noch einmal durchmixen...

Am besten ist es natürlich wenn man dabei tatkräftig von seiner Lady unterstützt wird 

Ich habe dem Frolicmehl ach noch etwas Knoblauch und Chiliflocken für den Geruch hinzugegeben aber das
muss jeder selbst entscheiden wie er das denn gerne hätte.

 Danach kommt Maismehl in den Mix...
 so wie auch der Hartweizengrieß,
 und zu guter Letzt natürlich das Reismehl
 Jetzt nur noch den Mix gut durchmischen das sich auch alles,
 gleichmäßig verteilen kann.

Riecht ja schonmal ganz gut (na klar ist auch Hundefutter)


Jetzt wo ja der Trockenmix fertig ist könnt ihr euch daran machen die Eier aufzuschlagen und auch einmal
zu verrühren damit sich das Eiklar mit dem Dotter verbindet.


Die Eier nehmt ihr nun und schüttet so viel in den Trockenmix wie ihr benötigt.
Am besten ist es wenn ihr einen Helfer dabei habt.
Ihr Knetet den Mix die ganze Zeit durch und euer Helfer übernimmt das zugeben der Eier.
Ansonsten kann der Mix zu nass werden.
Jetzt heißt es nur mehr so lange Kneten bis ihr eine gleichmäßig feste, nicht zu trockene aber auch keine 
zu feuchte Masse habt.

 Jaja das gute Zeugs wird sogar bewacht, und man würde sogar Sitz machen um etwas ab zubekommen.

 Danach beginnt ihr euch einfach Würste zu formen und schneidet die Wurst in gleich große Teile denn dann lassen sich die Kugeln leichter formen.


Die Hälfte habe ich selbst nur mit der Hand gerollt um auch verschieden große Kugeln zu haben.
Aber die Kugeln werden auch gefressen wenn sie nicht Rund sind also keine Angst.
In Gewässern wo die Fische bereits viele Erfahrungen sammeln konnten mit runden
Kugeln kann es sogar sein das man mit eckigen Boilies viel besser fängt da sie diese noch nicht kennen.


 Hier ein Bild das die Kugeln direkt nach dem händischen rollen zeigt.
Wie ihr seht sind sie nicht rund und auch nicht gleich groß aber das ist egal.


 Nach dem kochen sind sie zwar etwas heller jedoch dunkeln die nach dem trocknen gleich wieder nach.


 Auf dem oberen Bild sind sie bereits schon oberflächlich getrocknet und wie ihr seht,
sind sie auch wieder in die Ursprungsfarbe umgefärbt.



Hier noch ein Bild der fertigen und aufgebrochenen Kugel. Ich denke das die Sesamsamen gut dazu beitragen werden das die Kugel sich schön auflöst und eine schöne Duftspur verströmt. Demnächst werde ich sie auch testen. Zuerst mal im Glas wie bei den letzten Kugeln und dann im Dauertest im Wasser des Donaualtarms.
Ich hoffe ich konnte euch damit motivieren euch auch selbst einmal daran zu versuchen und euch nicht immer die teuren Boilies vom Tackledealer zu kaufen. Denn es macht Spaß, ist kostengünstig und auf ein selbstgemachtes Boilie einen Fisch zu fangen ist ja noch viel schöner.

Lg und Tight Lines
euer Chris

Dienstag, 14. August 2012

Danubecarp goes Fischstäbchen

Am Samstag den 11.08.2012 war es so weit und mein Wecker riss mich um 03:00 aus dem Schlaf.
Denn es sollte wieder ans neue Hauswasser gehen.
Der Tag begann mit einer angenehmen Dusche einem Kaffee und einer Guten Morgen Zigarette.
Danach wurden noch die Maden und die Würmer aus den Fängen des Kühlschranks befreit und fanden samt dem Mais noch Platz in meiner Tasche. Um 04:00 Morgens saß ich schon im Auto und befand mich am Weg zum Wasser. Dort kam ich gegen 04:20 an und es war noch stock finster.
Doch was soll es das Auto bietet ja genug Licht zum Tackleaufbau.
Also wurden die Ruten kurzerhand beködert mit Wurm-Mais und Maden-Mais Kombi und ab ging es damit in die Fluten. Wie Ihr sehn könnt war es noch immer sehr sehr dunkel.


Doch dies sollte sich nach circa einer halben bis dreiviertel Stunde ändern. Auch die Temperaturen wurden deutlich angenehmer.


Die hier ersichtliche Rute lag circa 1,5-2 Meter vor dem gegenüberliegenden Ufer unter den ausgeschwemmten Wurzeln vom letzten Hochwasser.

Es sollte noch bis 06:15 dauern bis ich das erste mal einen Biss vernehmen durfte. Auf Grund der heftigen Fluchten und Gegenwähr schloss ich sofort auf einen Karpfen, doch ich sollte eines besseren belehrt werden.
Ich wurde kurz darauf mit meiner PB Brasse für dieses Gewässer belohnt. Satte 68cm Länge und 7,5 Pfund.
Da ich zu diesem Zeitpunkt noch alleine am Wasser war gibt es leider kein Bild von ihr alleine.
Ab mit ihr in den Setzkescher in der Hoffnung das noch ein Angelkollege vorbeikommt um Bilder zu machen.
Keine 10 Minuten später verschwand die Pose auch schon wieder unter der Wasseroberfläche und ich quittierte dies mit einem kräftigen Anhieb. Und der saß, denn er wurde von rasanten Fluchten beantwortet.
Für dieses Gewässer hab ich mir letztens noch 2x 2,10Meter lange Forellenspinnruten mit einem WG bis 30g gekauft. Shimano Vengeance, sie bieten ein straffes Rückrat und eine sehr schöne Spitzenaktion.
An dieser Rute machte der 7Pfund Karpfen eine Menge Spaß.

Und es kam wie es kommen musste, just in dem Moment als ich den Karpfen gerade in den Setzkescher geben wollte zog die andere Pose ab und die gut eingestellte Freilaufrolle begann Schnur freizugeben.
Gott sei dank hatte ich diese in einem Butt-Grip abgelegt denn ansonsten währe sie wohl Futsch gewesen.
Karpfen rein, raufgesprungen zur Rute und diese sofort aufgenommen um dem Fisch kontern zu können.
Die Rute verbog sich sofort im Halbkreis und ich wusste dies muss ein besserer sein.
Da mir der Fisch mit Leichtigkeit bei der ersten Flucht 60 Meter Schnur von der Rolle riss wurde auch der "Benachbarte Fischerkollege" auf den Drill aufmerksam und kam herauf um zu zusehen.
 Es dauerte geschlagen 10 Minuten bis wir ihn das erste mal sahen und meine Vermutungen wurden bestätigt. Es war ein Prachtkerl.
Doch er gab sich noch nicht geschlagen. Von Links nach rechts und dies wiederholte sich noch einige male bis ich ihn endlich in Kescher Distanz hatte.
Der erste versuch missglückte da ich nur den Feeder Kescher mit hatte und somit begann die letzte Flucht. Danach kam er aber gerade aus auf mich zu geschwommen und es gab für ihn kein entkommen mehr.


Ein Stromkarpfen der aus der Donau heraufgewandert ist nur um von mir gefangen zu werden. Einfach ein Traum.


Da ich leider die Abhakmatte vergessen hatte lies ich die 3 Fische kurz im Nassen Setzkescher auf der feuchten Wiese liegen um sie ablichten zu können. Hier sieht man auch die Ausmaße der Brasse. Der große Karpfen hatte im Vergleich dazu "nur" um 2cm mehr als sie. Genau 70cm und 13,5 Pfund.
Jetzt wo ich weiß das hier solche U-Boote herumschwimmen werde ich die Matte nie mehr vergessen.


Hier seht ihr die beiden noch mal im vergleich. Alleine schon die Flossen lassen darauf schließen welche Kraft da dahinter steckt.


Der kleinere dürfte wohl einmal einem Raubfisch zum Opfer gefallen sein wenn man seine Schwanzflosse betrachtet.


Für den kleineren gab es allerdings kein Zurück mehr und er wurde entnommen um meiner Lady,unserem Sohn und mir zu Mittag  als Mittagsessen zu dienen.
Er wurde filetiert und anschließend wie Fischstäbchen zubereitet.
Gewürzt, paniert und ab in die Pfanne damit.

Dazu gab es noch Petersilienkartoffel und Preiselbeermarmelade.


Einfach ein Gaumen Schmaus. Ich kann es jedem nur empfehlen nicht immer alle Karpfen zurück zu setzen. Denn sie schmecken auch traumhaft. nicht nur Zander und Forelle. 

Lg&Tight Lines
euer Chris