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Freitag, 4. März 2016

DAIWA Millionaire Basara 100HL




Vor einigen Tagen war ich auf der Suche nach einer robusten Rolle zum Jerkbait fischen die auf meiner gekürzten Deps Out Cross Platz nehmen sollte.
Auf meiner Suche stieß ich auf die Daiwa Millionaire Basara 100 HL.

Aus Fachkreisen erfährt man das diese gemeinsam mit der Daiwa Catalina Bayjigging released wurde um dem wachsenden Markt für "light game", "light slow jigging" und dem "bay jigging" gerecht zu werden.


Am Pinion Gear der Millionaire wurden Mag Sealed Kugellager eingebracht um es gegen die äußeren Einflüsse vom Salzwasser zu schützen.


Um den Räubern auf hoher See Paroli bieten zu können griff Daiwa bei der Rolle auf das ATD Bremssystem zurück.
Dieses läuft im Vergleich zu herkömmlichen Bremssystemen ohne den sonst üblichen, höheren Anfangswiderstand an und hält kontinuierlich die eingestellte Bremskraft.

Doch was heißt das jetzt für mich als reiner Süßwasser Angler ?

Geile Optik durch die maschinell gefräste Herstellung
Mag Sealed Lager sind zwar nett brauche ich hier aber nicht
Automatic Tournament Drag, kann man hier und da brauchen


Doch was unterscheidet die Jerkbaitrolle von einer Bay Jigging Reel ?
Beim Jerkbait angeln muss man die Köder auf Weite bringen um sie fischen zu können, wohingegen beim Bay Jigging die Köder unterm Boot angeboten werden.





Somit hat Daiwa logischerweise bei der Millionaire auf sämtlich Wurfbremsen die wir aus herkömmlichen Baitcastrollen kennen verzichtet, keine Fliehkraftbremse, keine Pins, nein lediglich die Achshemmung bleibt uns um die Rolle auf den zu werfenden Köder einzustellen.






Die ganzen Bremsen brauch ich allerings nicht für Jerkbaits dachte ich mir und orderte die Rolle umgehend bei meinem bevorzugten Dealer in Japan.
Am Freitag letzte Woche bestellt, war sie ein paar Tage drauf und zwar am Dienstag auch schon bei mir zu Hause.

Dort wurde sie auch gleich mit einer Stroft LS in 0,35mm bespult, ein paar Baits dazu, die Rolle an die Evergreen Super Stallion geschraubt und ab gings ans Wasser um zu sehen was die Rolle denn so kann.


 um euch einen kleinen Einblick zu geben wurden folgende Baits an der Combo geworfen


Da ich nur schlecht ein Maßband am Wasser ausrollen kann und geschätzte Meter Angaben nicht mein Ding sind hab ich einfach mal die Kurbelumdrehungen mitgezählt.


Bei einer Übersetzung von 6.3 sind das laut Daiwa 71cm Schnureinzug pro Umdrehung.
Da der Schnureinzug wohl bei voller Spule gemessen wird und man nach einem Auswurf logischerweise ja einige Meter weniger auf der Spule hat rechne ich mal mit einem Durchschnittswert von 65cm pro Umdrehung.


Bei 2 Ködern gab es wurftechnisch kleine Probleme in Form von sich auf der Spule aufstellender Schnur. Diese beiden waren der 4 Inch EasyShiner samt 10,5g Jig Kopf und der Deps Shuddler Tail mit seinen 28g. Da hilft auch ein gut eingespielter Daumen der den Wurf abbremst nicht mehr viel.
Beide Köder haben aber ehrlicher Weise auch rein gar nichts an einer derartigen Rolle verloren.

Falls sich jemand also auch diese Rolle zulegen will sollte ihm bewusst sein das es unter 50g einfach keinen Spaß beziehungsweise Sinn macht diese Rolle zu wählen auch wenn sie vom Design her schnell mal die Sinnhaftigkeit vergessen lässt.
Solltet ihr auch gerne 30g Baits werfen wollen dann kann ich euch die Daiwa Ryoga 1016 nahelegen, die ist auch dazu gemacht worden um Baits auf Distanz zu bringen.

Anschließend noch ein paar Gusto Bilder der Millionaire, sowie auch ein paar Vergleichsbilder zur Daiwa Pluton 200HL leg ich euch bei.

















Ich hoffe euch hat der kleine Ausflug in meine Schonzeit Shopping Welt gefallen, sollten noch anderweitige Fragen auftauchen meldet ihr euch einfach bei mir.

Mfg & Tight Lines
euer Chris



Dienstag, 22. Dezember 2015

The season 2015 is coming to an end , 2016 can come

Da sich die Saison 2015 langsam aber doch zum Ende neigt möchte ich rückblickend noch einen Eintrag hier im Blog verfassen um euch auf den neuesten Stand zu bringen und euch mitzuteilen was sich in diesem Jahr für Neuigkeiten seitens meiner Fischerei aufgetan haben.

In diesem Jahr habe ich neben meiner Fischerei auch einen T-Shirt Shop eingerichtet da mir das designen und Zeichnen schon seit meiner frühesten Kindheit Spaß bereitet.
Dieser ist erstens im Sidebar meines Blogs erreichbar oder auch unter folgendem Link, https://shop.spreadshirt.at/Styles-of-Fishing/

Bevor der Shop online ging habe ich auch selbst gleich mal 3 Produkte bestellt um die Qualität seitens Spreadshirt zu überprüfen. Erst danach ging der Shop online, denn ihr, meine Kunden sollt erstklassige Ware für euer hart verdientes Geld bekommen.


Neben dieser Neuheit hat sich auch für mich was Neues ergeben, und zwar wollen sich ein paar Freunde von mir mit Angelzubehör selbstständig machen. Das soll wiederum für meine Leser heißen das es in naher Zukunft, und da meine ich Anfang 2016 wohl einige neue Testberichte zu lesen geben wird.
Seien es nun Angelruten, Wobbler, Gummifische, Terminaltackle, Creatur Baits, Offset Haken, Bullet weights oder auch braided lines (geflochtene Schnüre).
Die Jungs haben großes vor also lassen wir uns mal überraschen.
Als Vorgeschmack mal ein Crankbait von Ihnen der mir beim ersten Einsatz gleich mal 3 Forellen beschert hat.


Selbst der Junior konnte es sich nicht verkneifen den neuen Crank gleich mal ausgiebig zu testen.
Beinahe hätte er auch seine erste eigens erbeutete Forelle erwischt, die hat aber leider 10 cm vor dem Köder noch abgedreht.

Evergreen Temujin "The Cobra" + Shimano CC 101 DC + Daiwa Work Kork Knobs






Nach dem der Sommer Fisch technisch ganz gut gelaufen ist hab ich natürlich auch die letzten wärmeren Herbst & Winter Tage genutzt um ein paar Barsche und Zander zu erhaschen. Der
magische 40+ war zwar diesmal nicht dabei aber ein 39er aus dem Donaustrom ist doch auch ganz nett.




Neben einigen Barschen gab´s auch immer wieder die obligatorischen Beifänge in Form von 45er Zandern die allerdings an der Medium-Casting Rute auch für Fun sorgen.

Im Herbst ging sich dann auch noch der ein oder andere Besuch in meinem Donau Hafen aus. Dort wollte ich es vor dem Einbruch des Winters unbedingt noch einmal auf die gestreiften Freunde versuchen.








Evergreen Inspirare The Black Raven meets Daiwa Steez 103HL



Teilweise hatten sie auch ganz nette Größen, aber hier und da gesellten sich auch massive Ausreißer nach unten rum hinzu.
















Als das Thermometer dann immer weiter in Richtung 0°C Marke fiel, musste man die Barsche auf voller Wurfdistanz befischen um überhaupt einen von ihnen vor die Linse zu bekommen.
2 Möglichkeiten bleiben einem hier über. Der Wechsel von der Baitcast Rute auf eine 2,7 Meter lange Stationär Rute oder man bleibt bei der Casting Rute und kombiniert diese mit einem 2,8er Fat Swing Impact von Keitech und einem 21g Jig und feuert den Köder auf Teufel komm raus hinaus. Ich denke am Bild erkennt man es ganz gut welche der beiden Möglichkeiten ich gewählt habe.
Zwar nicht unbedingt die effizienteste Möglichkeit immer an seine Fische zu kommen aber bei mir steht der Spaß im Vordergrund.











Am 05.12 stand noch ein weiterer Besuch bei meinem Kumpel Karl am Neufeldersee im Burgenland an. Diesmal jedoch für 2 Tage anstatt nur einem wie im Frühjahr.
Meine Hoffnungen endlich einen dicken Hecht aus diesem See zu erwischen waren also durchaus besser als im Frühling.


Während ich noch zu Hause saß und die Baits vorbereitete, ereilte mich jedoch eine nicht so erfreuliche Nachricht.




Denn an dem Wochenende bevor ich kommen sollte wurden einige 100kg Futterfische besetzt. Die Räuber wird´s freuen, doch dem einen Freud sei dem anderen sein Leid....ob sie dann noch Appetit haben auf Gummifische, Spinnerbaits, Hardbaits und Dergleichen zu beißen galt es also herauszufinden.



Gegen 05:45 Früh´s machte ich mich auf den 220km langen Weg zu meinem Ziel. Dieses war diesmal nicht gleich der Neufeldersee, sondern wir wollten uns bei Harry´s Angelsportzentrale treffen um dort noch die Tageskarten zu besorgen. Neben den Karten konnten wir natürlich auch nettes Tackle begrabbeln und erwerben.



Umso weiter ich mich meinem Ziel näherte umso schöner wurde auch das Wetter. Es wurde auch mal Zeit das uns Beiden mal etwas Sonne vergönnt war, anstatt von Regen und Sturm durch den Tag gepeitscht zu werden.









Angekommen bei Harry´s Angelsportzentrale führte der erste Weg natürlich zur Kaffeemaschine um zumindest wach an die Einkäufe heran zu gehen, denn beinahe wäre der Tackleaffe auf meiner Schulter schwach geworden. Anhand von der Daiwa Mode U.L Jigger und einer Daiwa Pluton auch verständlich. Zum Schluss blieb es dann doch nur bei ein paar Baits, Jigs zum Vertikal angeln und den beiden Tageskarten. Ein Besuch beim Harry lohnt allemal, feinstes Tackle soweit das Auge reicht. Von der normalen 100€ Spinnrute bis hin zur Megabass Baitcast Rute ist für jeden Geschmack und Geldbeutel was dabei.




Gegen 09:00 Uhr waren wir dann auch endlich bei den Booten, und als Karl noch das Boot startklar machte knipste ich gleich mal ein paar Bilder, denn so ein Wetter muss ja auch mal festgehalten werden.




An Tackle wurde natürlich nur das nötigste mitgenommen denn so ein Boot platzt ja schnell aus all seinen Nähten ;-)

Deps Dom Driver FE + Abu Revo Winch
Graphiteleader Vigore 70H+ Daiwa Tatula
Tailwalk Del Sol C601H SP + Daiwa Smak
Evergreen Inspirare Stingray Super Shake + Abu Revo Ltz AE74 Racing
Evergreen Inspirare Black Raven + Daiwa Steez 103HL
und dazu noch ein paar Combos von Karl










Der Tag schritt ziemlich zügig voran und bis 16:00 Uhr war das einzig nennenswerte Ereignis ein gesichteter Meter plus Hecht der meinen 30cm Gummi eine Zeit lang verfolgte um dann 5 Meter vor dem Boot wieder abzudrehen. Dies sorgte zumindest kurzfristig für jede Menge Adrenalin.


Am Abend bei einsetzender Dämmerung steuerten wir noch eine letzte Kante an bevor wir mit dem Boot wieder anlegen wollten. Beim zweiten Wurf an der Kante dann auch der lang ersehnte erste Biss des Tages. Kurz darauf war der geschätzte 70er Hecht auch schon an der Oberfläche. Die straffe Aktion meiner Vigore und der an der Oberfläche tobende Hecht führten allerdings dazu das ich den kleinen noch kurz vor der Landung verloren habe. Was soll´s, morgen ist ja auch noch ein Tag dachten wir uns und machten uns auf den Rückweg.


Am Steg trafen wir dann noch Mario, einen weiteren Jahreskarten Fischer vom Neufeldersee.
Gemeinsam mit ihm statteten wir dann noch den Punschständen am Rückweg zum Auto einen Besuch ab und ließen den Tag am See gemütlich ausklingen.

Nach dem wir uns zumindest schon mal von Innen heraus gewärmt hatten wurde es aber auch mal Zeit zu Karl nach Hause zu fahren um uns die Thailändischen Köstlichkeiten seiner Frau auftischen zu lassen, so ein Tag am Wasser macht bekanntlich ja auch hungrig.
Nach knusprigen Frühlingsrollen gab´s dann noch Garnelen in Soja Sauce...vorzüglich kann ich euch sagen. Das im Frühjahr war bestimmt der letzte eintägige Trip zu Karl denn diese Art zu kochen lass ich mir nicht gerne entgehen.




" Futterfassen ³ "
Nach einigem Fachsimpeln und der ein oder anderen Angelonlineshop Bestellung später ging´s dann ab in die Federn um am zweiten Tag um 07:00 Uhr den Wecker klingeln zu lassen.

Team Daiwa Mode 3.0 UL Jigger

Zum zweiten Tag bleibt mir leider noch weniger zu sagen als zum ersten, außer das sich das Schönwetter in Schlechtwetter verwandelt hat. Der See empfing uns am Morgen eingebettet von Nebel und der damit verbundenen feuchten Kälte. 1,5°C und den ganzen Tag bei 0,000 Fisch Aktivität am Wasser zu sein ist ziemlich zermürbend.
Ganz gleich welche Methoden und Köder wir versuchten es wollte sich einfach kein Fisch zum kurzen Fotoshooting überreden lassen.
Deshalb brachen wir auch schon um 14:00 ab und kehrten zum Steg zurück.


Dort angekommen wollte auch das Boot wieder eingepackt werden und die Trollys beladen werden um das ganze Zeugs wieder heil zum Auto zurück zu bekommen.
Also wenn ich an dem Wochenende eines gelernt habe, war es das 100% ige Auslasten meines Trollys, und das man besser den Luftdruck der Reifen kontrollieren sollte bevor man los fährt, denn sonst wird´s ziemlich anstrengend.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Karl und seiner Frau für die geniale Gastfreundschaft bedanken.






Da ich es wieder mal nicht geschafft hatte am schönen Neufeldersee einen Hecht zu erwischen musste ich es natürlich das ein oder andere mal wieder bei mir zu Hause probieren. Keine 2 Stunden fischen hat es gedauert, und ich konnte den nächsten oberösterreichischen Hecht vor die Kameralinse zaubern. Irgend wie müssen die Pikes dort anders ticken als hier bei mir.










Als kleine schleimige Draufgabe zu den Hechten gesellte sich auch noch ein Wels mit in die Fangstatistik 2015 dazu.







Das waren sie nun, die letzten Eindrücke aus dem 2015er Jahr, hoffen wir das es 2016 genau so gut weiter geht wie dieses Jahr. Jedoch werde ich es hoffentlich deutlich öfter ans Wasser schaffen als dieses Jahr, denn bis Saisonstart an der Donau sollte das Haus bezugsfertig sein.

Euch allen wünsche ich ein frohes Fest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und natürlich viele dicke Fische in der laufenden sowie auch in der kommenden Saison.

Mfg & tight Lines
euer Chris 

Dienstag, 15. September 2015

The summer is over and the autumn is calling

Ziegel schleppen, betonieren, stemmen, Ziegel schneiden, nageln, eindecken, Dach decken, schwitzen und sich jeden Tag auf´s neue, bei 35°C einen Sonnenbrand auf der Baustelle einfangen waren die meisten Tage des Sommers über angesagt.
Aber rückblickend kann ich meiner Lady, unserem Junior, und unseren beiden Familien auf die Schultern klopfen und DANKE sagen, denn es hat sich gelohnt.
Der Rohbau steht und das Dach ist eingedeckt mit samt einer Solaranlage am Dach.
Im Nachhinein betrachtet kann man einfach stolz sein, auf die Helfer, die gut zusammenhaltenden Familien und sich selbst was man geleistet hat.
Jetzt ist die Zeit gekommen sich um die Elektro und Wasser Installation zu kümmern, dann die Fenster einzubauen usw....

Neben der Baustelle kam ich auch hier und da mal ans Wasser, ob´s am Abend für eine Stunde war oder kurz vor der Arbeit, ich musste jede freie Minute nutzen um überhaupt ans Wasser zu kommen. Ich konnte keine Rücksicht nehmen auf Uhrzeit, Regen, Wind oder dergleichen.
Ganz gleich wann, und unter welchen Bedingungen, wenn ein paar Minuten übrig waren ging es ans Wasser.





Wenn der Junior dann mal "Papa i mog a wida mal Fischi fangen" sagt, ist auch klar was am Plan steht, kaum hatte er diese Worte ausgesprochen packten wir das nötigste Zeug und ab ging´s zum Karpfen fischen. Immer wieder unterhaltsam auf die Rüssler mit einer Semmel an der freien Leine zu fischen.


Ein Phänomen das sich heuer bei mir abspielte war jenes, bei im Schnitt 20 Kurztripps von round about einer Stunde ging ich genau 2 Mal als Schneider nach Hause.
Bei einem Donaurevier das ich heuer zum ersten Mal befische und ich mich auf Grund der mangelnden Zeit mit diesem noch nicht wirklich beschäftigen konnte durchaus ein sehr guter Schnitt.
Doch auch in den anderen Donau Revieren wurde ich immer wieder mit Zandern belohnt. Es waren zwar nie Ausnahmefische dabei, weder waren es nur Schniepel, von dem her kann ich mich auch hier nicht beklagen.

Bei den Zandern fiel mir dieses Jahr auf das auf altbewährte Farben von den Vorjahren absolut nichts zu holen war. Doch als Tacklefreak und Shopping Queen der Angelszene fand ich auch hier die passende Lösung die regelmäßig und zuverlässig ihre Fische brachte. Auch wenn ich gerne mal belächelt werde das ich mit Baitcast Tackle den Zandern vom Ufer aus nachjage, vergeht den meisten das Lachen nach kurzer Zeit wieder wenn sie immer noch jiggend am Ufer stehen und ich mit 2 Zandern mehr im Fangbuch innerhalb einer halben Stunde von Dannen ziehe. Blackbass Tackle aus den Staaten oder Japan eignet sich einfach bestens für unsere Raubfische.



Feinfühlig genug für kleine Köder und trotzdem genügen Rückrat um die Räuber sich ans Ufer zu führen.
Bei Blackbass Rod´s wird das Rückrat eher benötigt um die Fische aus dem Cover zu holen oder sie davon fern zu halten, hier zu Lande brauchen wir dies um die Zander vom Grund weg zu bekommen und sie sicher und schnell aus der Strömung zu dirigieren.













ob groß









oder klein, mich freut jeder Fisch in Anbetracht der Zeit die ich dafür aufwenden musste.











2 nette 60+ Zander die mächtig Spaß brachten am leichten Gerät

















Bei den Barschen brachten mich beinahe die Grundeln an den Rand der Verzweiflung, im Winter eingedeckt mit finesse Stuff vom feinsten, konnte ich durch den Überfluss an Grundeln die immer als erstes am Bait waren beinahe alle Montagen und Ideen über den Haufen werfen. So schnell konnte man gar nicht reagieren waren die feinen Schwanzteller abgebissen beziehungsweise abgerissen.
Doch auch hier konnte ich mit der nötigen Ausdauer, einem neuen Plan und einem quäntchen Glück meinen Traumfisch ans Band bekommen.



neben einigen weniger schön gezeichneten Barschen waren auch einige Beauties unter ihnen,






meistens, war bei den Barschen bei 37 oder 38 Zentimetern schluss, ich sollte einfach nicht über die magische 40cm Größe hinaus kommen, doch eines Tages war es dann so weit......














meine Lady hatte um 12:30 Dienstbeginn und mein Dienst sollte erst um 13:30 beginnen. Also eine volle Stunde Zeit um das Revier anzusteuern, den Spot auszusuchen und beginnen die Baits hinaus zu feuern.
Am Wasser angekommen war von der Stunde nur noch eine dreiviertel Stunde übrig, nach 20 Minuten unternahm ich noch einen Spotwechsel der sich bezahlt machen sollte.

Bei Ankunft am Spot sehe ich zahlreiche fingerlange Barsch Brut und in meinem Augenwinkel erspähe ich einen dunklen Schatten der sich langsam in die dunklen Tiefen meines Reviers verabschiedet. Wenige Minuten später, als sich meine Gedanken wieder um den Schatten drehen und ich mir denke ob das denn eventuell ein 40+ Barsch war, warf ich meinen Köder parallel zum Ufer entlang und wollte ihn langsam durch die Brut twitchen um einen eventuell auf die Brut lauernden Raubfisch auf meinen Köder aufmerksam zu machen.
2 twitches später bestätigte sich auch schon meine "Dickbarsch Kanibalen Brutfisch" Theorie und ein sehr guter Barsch tobte am Haken. Ein wahrlich mächtiger Fisch verglichen mit den ganzen 30 & 35+ Fischen.


Ein beherzter Griff ins Maul, und der Fisch war Mein.

Danach wurde der Barsch kurz im gummierten Kescher gehältert damit ich das Maßband befeuchten konnte um ihn schnell und schonend zu vermessen.

Auch wenn ich mich normal nicht zu den Anglern zähle die auf jedem Zentimeter herumreiten, wollte ich die Maße meines PB Barsches auf alle Fälle wissen.


Schlampig vermessene 42+ waren definitiv mein PB, und am meisten freute es mich das dies nicht "nur" ein großer Barsch war, nein,  er war auch top gezeichnet und in einem makellosen Zustand, keine Bissspuren von Hechten oder zerfledderte Flossen. A DREAM COMES TRUE

Und noch eins bleibt unbestritten, es ist zwar schön sie zu befischen und sie auch zu fangen, aber es ist ein noch weit geileres Gefühl diese Fische wieder in ihr Element abtauchen zu sehen und zu hoffen das sie diese Gähne weitergeben die sie selbst so groß werden ließen.


 Release the Big ones, don´t kill your dreams



Das war mal ein kurzer bündiger Rückblick wie der Sommer bei mir verlaufen ist, nun geht raus ans Wasser und lasst uns einen traumhaften Fisch reichen Herbst erleben. Bis dahin....

Mfg & Tight Lines
euer Chris