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Mittwoch, 27. Mai 2015

Wenns mal etwas mehr sein darf, "Daiwa Duckfin Shad"

Nun ist es so weit, die ersten Tage des Jahres die ich am Wasser verbringen durfte sind vorbei, und deshalb muss ich hier und Heute eine Lanze für die Daiwa Duckfin Shad´s brechen.

Sie brachten mir bislang die meisten Fische, besser gesagt brachten sie mich an jedem Gewässer das ich Heuer schon befischen durfte verlässlich zum Fisch.


Was den Bait am meisten zu meinen anderen Gummis unterscheidet, kann man bereits dem Werbe-Text von Daiwa entnehmen:

Der Daiwa DUCKFIN SHAD aus dem Japan-Programm überzeugt durch Aktion und die Gummimischung. Geeignet zum Einsatz mit Bleiköpfen, Drop-Shot, Carolina-Rig und Off-Set Haken. Die Größe von 9cm ist einer der meistgenutzten Größen, lassen sich hier doch sowohl Barsche als auch Zander zum Biss überzeugen. Der Köder flankt bereits bei geringer Einholgeschwindigkeit seitlich auf und bewegt sich kippelnd durchs Wasser. Durch den Schlitz am Rücken auch ideal zum Fischen über flachen Gewässerregionen und Off-Set Haken geeignet.
Die Farbauswahl wurde so getroffen das sowohl für klares als auch trübes Wasser immer die passende Farbe zur Verfügung steht.

Da ich bis Dato zum Barsch und Hecht fischen auf Köder wie EasyShiner und Daiwa D´Fin gesetzt habe, die ich normalerweise zum Zanderfischen verwende, ergibt sich daraus hauptsächlich folgender Unterschied, und zwar das die D´Fin´s im Vergleich zum Duckfin Shad eigentlich als Low Action Shad´s bezeichnet werden könnten. Einfach mal in Youtube Duckfin Shad eintippseln 

Falls es also mal etwas mehr Aktion sein darf, dann setzt ruhig einmal auf den Duckfin. Gerade jetzt nach der Schonzeit haben die Räuber lange Zeit keine Kunstköder mehr gesehen und sind besonders aggressiv und attackieren unsere Köder mit vollem Elan.

Warum der Köder so einen dermaßen stark flankenden Lauf entwickelt versuche ich euch mit folgenden Bildern näher zu bringen.











Wenn man den Gummifisch einfach mal durchschneidet erkennt man an den Schnittflächen ganz deutlich das dieser Köder breiter ist als hoch.
Am rechten Bild sieht man das der Duckfin Shad in Richtung Schwanz eine flache, platt gedrückte Stelle aufweist.
Grundsätzlich sind es diese beiden Faktoren die diesem Köder seine einmalige quirlige Aktion verleihen.
Der dritte Faktor den ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen möchte ist der, das es den Duckfin Shad in 11 verschiedenen Dekoren gibt. Durch UV aktive bis hin zu sehr natürlichen Dekoren punktet der Softbait bei nahezu allen Gewässertrübungen.


Dies wären folgende:
UV Chartreuse, Spotted Mullet, UV Pearl, Roach, Kibinago, Burning Perch, Wagasagi, Gudgeon, Pike, Brown Trout und Rainbow Trout




Falls noch mehr Köderspiel gewünscht ist kann man ihn auch am fixierten Texas Rig anbieten. Hierbei wird der Lauf dann auch nicht von einem "starren" Jigkopf gehemmt.












Durch die Einkerbung am Rücken ist der Bait nahezu prädestiniert dazu am weighted Offset Haken angeboten zu werden, der Haken "verschwindet" komplett im Einschnitt am Rücken und durch das kann der Köder auch direkt im Kraut oder in diversen anderen Unterwasser Hindernissen angeboten werden.








Im Großen und Ganzen ein Köder der einem viel Freiraum bei der Montage und Führungsweise erlaubt. Stur am Jig oder ausgefallene Offset Montagen, hier ist einem alles offen.




erhältlich in 6cm, 9cm und 12cm







Da der Duckfin Shad meinem Kollegen Karl und mir Heuer bereits einige Hechte und auch die ersten 30+ Barsche beschert hat wollte ich ihn euch einfach mal vorstellen falls ihr ihn noch nicht kennt.
Zum super "kennenlern" Preis gibt es den Bait hier zu erwerben Duckfinshad Sale


Dieser 32er inhalierte den 9cm Duckfin bis zum Anschlag weg.

Gar nicht mal so schlecht für den Anfang ;-)













Mfg & Tight Lines
Chris

Dienstag, 12. Mai 2015

Pike n´ Perch "Hod erm scho" Part I & II

PART - I

Die Zeit bis zum ersten Juni ist lange, sehr lange, denn da endet in Oberösterreich die Schonzeit für Barsch Hecht und Zander. Man kann sich zwar die Zeit vorerst mal mit dem Spinn und Fliegenfischen auf Döbel und Forelle vertreiben, was zwar durchaus auch Spaß macht, aber keine dieser beiden Fisch Arten kann den aggressiven Attacken von Hecht und Zander oder denen der ausgefuchsten Großbarschen das Wasser reichen.


Was macht man also wenn einem das ständige Gezanke mit dem Tackle Affen und das Warten auf das Ende der Schonzeit den letzten Nerv raubt ? Richtig, entweder ein Gewässer suchen wo der Bewirtschafter andere Schonzeiten für Raubfische festgesetzt hat oder eben in das benachbarte Bundesland ausweichen, denn auch dort gelten andere Schonzeiten.

Als erstes blieb ich allerdings in Oberösterreich denn es galt einige neue Baits und Tackle auf deren Tauglichkeit zu überprüfen. Noch dazu kam das ich inklusive An- und Rückreise zum Gewässer nicht mehr als 6 Stunden Zeit hatte da es neben dem Angeln auch noch andere Prioritäten gibt denen man als Kindes Vater und Häuslebauer nachzugehen hat.

Da die Ruten ja schon am Vorabend montiert wurden hieß es nur noch den Köder im Snap einzuklinken und dann konnte es auch schon los gehen. Ich wollte zuerst auf Köder setzen die sich die Jahre zuvor an dem Gewässer als fängig erwiesen hatten. Doch als ich nach knappen 3 Stunden nicht mehr als einen Fehlbiss vorzuweisen hatte wollte ich meine neu erworbenen Baits ausprobieren und diese mal zu Wasser lassen.

Meine Wahl viel dabei auf den Daiwa Duckfin Shad in 9cm in der Farbe UV Pearl. Als erstes wollte ich mich im Flachwasser vom Lauf überzeugen, da dieser Bait laut Händler Angaben wie z.B.: hier als stark flankend angegeben wird. Gegen diesen Bait ist ein Easy Shiner und Konsorten beinahe ein Low Action Shad, mehr brauch ich hierzu nicht sagen denk ich, falls aber doch Fragen auftauchen, nur her damit. Ich werde euch die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantworten.



Nach dem der Bait meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, ging es mit ihm auch schon ab in ein Tiefes Loch im See da sich im Flachwasser keine Fischaktivität ausmachen lies.
Mit einem 10g Jigkopf lies sich der Bait mit seinen 4g Eigengewicht an der Evergreen Temujin The Cobra optimal werfen und animieren.
Nach dem der Köder den Grund erreicht hatte wurde dieser 2 mal hart angejiggt und noch bevor er das 2te mal den schottrigen Boden erreichen konnte wurde er auch schon vom ersten Raubfisch vehement attackiert. Genau auf diese Art der Attacke musste ich Monate lang warten und als dieser Biss meinen Blank durchfuhr wusste ich, warum man Jahr für Jahr das Ende der Raubfisch Schonzeit herbei sehnt und nicht mal einen Gedanken daran verschwendet sich mit Friedfischen die Raubfischschonzeit zu vertreiben.


Mit knappen 60+ bei weitem noch nicht als kapital zu bezeichnen, doch trotz allem ein makelloser wunderbar gezeichneter Fisch, der mir hoffentlich diese Saison noch seine Großeltern vorbeischickt.
Das nun weiterhin der Duckfin im Snap blieb ist wohl klar. Doch diesmal wollte ich im klaren Wasser des See´s auf die natürlichen Dekore des Baits setzen. Wie zum Beispiel Pike, Rainbow Trout, Brown Trout, Roach, Spotted Mullet und so weiter.

Das sich die Entscheidung auch diesmal als Richtig erwies durfte ich keine 5 Würfe später feststellen, denn schon wieder wollte eines der Nachwuchs Krokos meinen frisch montierten Bait zerkauen.


Die Konsistenz der Gummimischung wurde bei den Entenflosslern, wie ich die Duckfin Shad´s liebevoll nenne sehr gut getroffen, flexibel und stabil zu gleich, so das sie nicht nach jedem zweiten bezahnten Raubfisch vom Haken fallen.



Nun kamen die Fische endlich in Beißlaune, und ich konnte in der kurzen Phase noch 2 weiter Hechte erwischen. Auch wenn sie alle samt nicht die Größten waren, hat zumindest die Biss Frequenz gepasst und man freut sich ja auch noch über kleinere Fische. Denn es sind nicht immer die großen Fische die einen Angeltag zu etwas Besonderem machen.




"Masse statt Klasse" stand diesen Tag am Programm









PART - II

Der Jagdinstinkt war also geweckt und deshalb ging es 2 Tage später auch schon ins 200km weit entfernte Bundesland Burgenland um am Neufeldersee den Raubfischen nachzustellen. Um 03:00 Früh holte mich der Wecker ziemlich unsanft aus den Federn, nach 30 minütigem Halt im Bad, kurzem Zwischenstopp an der Kaffemaschine und 2 Zigarettenlängen später saß ich um 04:00 Uhr auch schon im Auto am Weg zum Fischwasser. Die 202km waren inklusive einem Halt an der Tankstelle, um den Koffein Haushalt aufzufrischen in einer Stunde und 47 Minuten herunter geradelt und so traf ich um kurz vor 06:00 Karl am Parplatz an.
Um uns den Weg zum Boot zu erleichtern wurde das Tackle bestehend aus Rutentaschen, Meiho Boxen, Verpflegung, Regenbekleidung und Co auf 2 Trollys verladen wie man es sonst nur aus der Carp Hunter Szene kennt.




Die Tage zuvor klärte ich mit meinem Kollegen Karl die Frage nach dem richtigen Tackle ab da ich nicht "unnötigen" Ballast mit auf sein Boot schleppen wollte.
So blieb es bei 4 Combos die mich durch den Tag begleiten sollten. Das wichtigste war allerdings die Länge des vorgeschaltenem Fluorcarbon Vorfaches. Denn unter 2 Meter  Vorfachlänge sollen die Raubfische hier auf Grund des sehr klaren Wassers sehr scheu auf  bunte geflochtene Schnüre reagieren.
Bei den Booten angekommen, lies ich erstmals den 66 Hektar großen See auf mich wirken bevor wir unser Tackle am Boot verstauten. Die Sichtigkeit des Wassers erklärte mir sofort warum mich Karl auf das lange Vorfach hingewiesen hatte, denn Sichttiefen bis 8m sind dort ohne Wellengang kein Problem.


Gegen 06:45 stachen wir also den See und nahmen direkt Kurs auf die ersten Stege und Schilfgürtel unter, und bei denen wir die Barsche und Hechte vermuteten.
Nachdem die üblichen verdächtigen Baits wie EasyShiner FSI Flash J und Co auch hier versagt hatten montierten Karl und ich uns einen 6cm Duckfin samt 5g Jigkopf und ab ging es in die Fluten für sie. Wie schon am letzten See sollte und auch hier der Bait zu den ersten Fischen führen.

Mit den Ausrufen : "Hod erm scho"...........

















........gab es einen kleinen Barsch für den Gast und einen 28,5er für den Lokalmatador des See´s 



2 Stege weiter konnte Karl nach einem Fehlbiss noch einen weiteren guten Barsch zum Biss überreden, bei mir war allerdings Ruhe, kein Biss, nicht mal ein zaghafter Anfasser.

Der größte unterschied unserer Combos bestand nicht im Wurfgewicht, auch die Blanks der Rods nahmen sich nicht viel, der Unterschied war schlicht und ergreifend das ich meine Rollen mit Braid befüllt hatte und Karl durchgehend die Stroft LS Mono aufgespult hatte.

Mein Fluoro wird doch nicht zu kurz sein, dachte ich mir....

Auf Grund von Faulheit blieb ich bei meinen 2 Metern und wollte es nun erstmals auf die Hechte des See´s versuchen.








In weiser Voraussicht hatte ich mir am Vortag noch einen 2 teiligen Jerkbait mit einem Gewicht von 30g gekauft den ich den Burgenländischen Pikes vorsetzen wollte.
Da der Bait nur knappe 10€ gekostet hat meinte ich Spaßes halber am neuen Spot noch zu Karl: "Wenn i auf den Köder mal an Fisch faung, schick i da auf da Stö a Foto...."

2 Würfe später Richtung Flachwasser Zone waren meine nächsten Wort nur noch: "Hod erm scho in Hecht....."
Karl blickte zu mir, die Cobra war krumm wie nie zu vor und konnte endlich beweisen was sie kann, sowie auch war dies der erste Fisch bei dem die CC101DC Schnur lassen musste ;-) .
Als der Fisch noch gute 25m vom Boot entfernt war, kam er das erste mal zur Oberfläche und man konnte hierbei schon seine Ausmaße abschätzen.
Kurze Zeit später war der Fisch auch beim Boot, doch er war noch nicht fertig mit mir.   
Nach dem er sich in seiner ganzen Pracht bewundern ließ , Karl zum Kescher griff und ich gedanklich schon meinen neuen Hecht PB in Händen hielt startete er seine letzte Flucht, katapultierte sich aus dem Wasser, riss den Kopf hin und her uuuuuuuuuuuuuund, aus die Maus, die Schnur war schlaff, die Haken des günstigen Baits waren wohl nicht scharf genug um im Maul des Hechtes ordentlich zu fassen.

Nach einer Frustzigarette feuerte ich den Bait noch 4-5 mal am Spot hin und her, doch es half alles nichts.
Deshalb habe ich Karl gebeten den nächsten Spot anzusteuern um diesen erstmals ruhen zu lassen und um ihn später noch einmal aufzusuchen.

Als wir das Ufer entlang fuhren vernahmen wir in der Nähe eines Schilfgürtels aufgescheuchte Köderfische. Da dies meist von Raubfischen ausgelöst wird, ankerten wir in sicherer Entfernung und befischten diesen Spot mit unterschiedlich großen Ködern.

Ich mit dem zuvor verwendeten Jerkbait und Karl mit dem kleinen 6cm Duckfin Shad in Rainbow Trout da wir ja nicht wussten welcher Fisch dort auf der Lauer liegt.

Ich konnte noch nicht mal zum zweiten Wurf ansetzen vernahm ich das Wortspiel meines Boots Kollegen schon wieder in den Ohren, " Hod erm scho "

Die Illex The Artist neigte sich deutlich mehr in Richtung Wasser als bei den vorherigen Fischen, also entweder ein Hecht oder sein Barsch PB. Auf Grund des Drills konnte Karl sehr bald auf einen Hecht schließen. Sauber gehakt konnte ihm der Fisch auch nicht mehr entwischen und landete wenige Augenblicke später im Kescher.






Das vermessen ergab stattliche 71cm , das am leichten Geschirr schon deutlichen Fun mit sich bringt.

Nach dem versorgen des Fisches wollten wir es diesmal mit Hardbaits versuchen, da man in den wenigen Minuten in denen die Sonne hervorkam schon Fischaktivität im Flachwasser ausmachen konnte.

Da Teils weite Würfe erforderlich waren setzten wir auf schlanke Minnows wie zum Beispiel den Daiwa Tournament Double Clutch 75 , auch dies sollte sich als gold richtig heraus stellen, denn einige Würfe und ein paar twitches später hatte Karl schon wieder einen Fisch im Drill.
Diesmal hatte sich wieder ein Barsch von rund 25cm + den Köder geschnappt.

Ich wieder rum bekam keinen Anfasser, nichts war zu machen....

Da wir teils identische oder zumindest sehr ähnliche Köder fischten begannen wir uns nochmal zum Thema Vorfach zu unterhalten, während diesem Gesprächs spürte man leider wie der Wind immer mehr und mehr zunahm.

So entschieden wir uns erstmals den Hafen anzusteuern und auf Wetterbesserung zu hoffen. Noch bevor wir den Hafen erreicht hatten mussten wir uns auch noch mit dem einsetzenden Regen anfreunden. Als dieser immer stärker wurde wurde schnell das Tackle an Land verfrachtet und auch wir verzogen uns erstmals unters Dach.
Handy´s aus der Tasche gekramt, Wetterbericht gelesen, und mit Entsetzen mussten wir feststellen das sich das Wetter wohl an diesem Tag nicht mehr bessern sollte.

Was soll´s, war ein geiler Tag am Wasser mit einem Kumpel, viel Blödsinn wurde gelabert, Man(n) hatte Spaß und Fische gab es auch, also Angler Herz was willst du mehr ?

So packten wir unser Tackle wieder auf die Trolly´s und machten uns am Weg zu den Autos, mit denen wir das nächst gelegene Kaffeehaus ansteuerten um Fit für die Heimreise zu sein und uns noch ne Weile über Tackle und sonstigen Stuff zu unterhalten sowie auch den Tag revue passieren zu lassen.

Als ich zuHause ankam erwartete mich zum krönenden Abschluss noch eine brandneue Evergreen Crossfire The Quad Twister


Manche werden sich fragen wie man sich denn nur über ne Rute mit schiefen um den Blank verdrehten Ringen freuen kann, aber ich weiß warum ;-)
Eindeutig eine Endgeile Rod die mir in diesem Jahr die wenige Zeit am Wasser neben dem Haus bauen versüßen wird und mir hoffentlich den ein oder anderen Dickbarsch vor die Kamera Linse zaubert.

2 Tage später, als mir die Frage mit dem Fluoro Vorfach noch immer keine Ruhe gelassen hatte bekam ich dazu von Karl und einem weiteren Neufeldersee Jahreskarten Besitzer die Antwort auf meine ausstehende Frage inklusive einem Bild das diese Aussage untermauert.



Die beiden teilten mir nun mit das man wohl unter 4-5 Meter Vorfachlänge einfach nicht an die großen scheuen Barsche rankommt. Nun war auch klar warum es bei Karl um ein vielfaches besser lief als bei mir, die 2 Meter Vorfach waren einfach zu wenig.
Bei meinem nächsten Trip an den Neufeldersee  werde ich meine Reel´s einfach mit Fluoro oder einer hervorragenden Mono wie der Stroft LS bespulen um dann endlich an die Fänge meines Kollegen anschließen zu können.

Nun heißt es allerdings noch ein paar Tage zu warten bis auch die Donau Räuber in Oberösterreich wieder frei sind.


Mfg & Tight Lines 
euer Chris


Donnerstag, 12. März 2015

Evergreen Kaleido TKLS-64LX The "Alley Oop" ST

Seit schier endloser Zeit war ich auf der Suche nach einer Ultra light Rute mit der ich in der Lage wäre kleinste Köder perfekt anbieten und animieren zu können.
Beinahe täglich durchstreifte ich JDM und USDM Tacklemarktplätze sowie auch hiesige Marktplätze, Foren und Blogs um endlich DIE Rute zu finden.
Auf meiner Suche fielen mir natürlich einige Ruten ins Auge die passen würden, dies waren Kandidaten wie die Alley Oop und die Cut in Shake aus dem Hause Evergreen International.
Da für diese Ruten, gebraucht allerdings ein Preis von round about 650€ aufgerufen wurde waren mir diese schlicht weg zu teuer. Denn ich wollte ungern mehr als 300€ ausgeben.


Eines Tages tauchte dann in einem online Marktplatz eine gecrackde (zu Deutsch: gebrochene) Alley Oop für einen sehr ansprechenden Preis auf.
Die Gute war allerdings um 8cm in der Spitze gebrochen.
Da stellt sich einem nun die Frage:
die Rute so belassen und nur einen neuen Ring aufzusetzen ?
der edlen Rute ein neues Leben einhauchen und eine neue Spitze einsetzen lassen ?

Da ich ja "Die" Rute haben wollte und keine kaputte 0815 im Pfusch hergerichtete Evergreen, war schnell klar was mit ihr geschehen soll.

Die Rute sollte durch Theodor Matschewsky dem Solitip Meister im deutsch sprachigen Raum noch um einen ticken feiner werden als sie es von Haus aus schon war. www.solitip.de

Somit nahm ich mit Theo Kontakt auf und klärte die mir ganzen offen stehenden Fragen mit ihm.

Schnell war klar was die Rute können soll und wie sie nach meinen Wünschen nach ausfallen soll, den Rest überlies ich Theo und seiner jahrelangen Erfahrung im Rutenbau und Solitip Tuning.

Hier mal ein paar Bilder, in welchem Zustand ich die Rute erworben und an Theo geschickt habe.














Anhand der Website von Theo kann man die einzelnen Schritte der Reperatur Tag für Tag mitverfolgen und beobachten wie die Rute zum Schluss in neuem Glanz erscheint.

zur Schritt für Schritt erklärten Reperatur gelangt ihr hier

Hier werden alle Schritte mit Bildern und Worten bestens erklärt:

das Vermessen der Rute und das Heraussuchen der passenden Spitze
das Entfernen der Ringe von der defekten Spitze
das Anpassen von Blank und der Solitip Spitze
das "Verheiraten" von Blank und Solitip
das Anbringen von CF Fasern der Kreuzwicklung usw....

seht euch einfach den Link dazu an den ich euch oben in orange eingefügt habe.


Seit ein paar Tagen habe ich die Rute nun zu Hause, den Zielfisch, den Barsch darf ich auf Grund der Schonzeit leider noch nicht befischen, allerdings machen auch Aitel/Döbel an der Rute mächtig fun. Ab kommender Woche werde ich versuchen auch einige Forellen mit ihr zu bändigen.

Die Baits die ich vor hatte an ihr zu fischen machen alle mächtig Laune. Endlich bekommt man auch bei 2" Baits und 1,5-3g Jigs die Perfekte Rückmeldung. Für Skirted Jigs der 1,8g - 2,5g Klasse ist die Rute wie geschaffen. Auch 3" Würmer am Wacky Rig angeködert funktionieren sehr gut mit ihr wie das kleine Bild beweist. Doch für das Wacky Rig und das Pendulum Rig folgt demnächst eine weiter Rute aus der Solitip Meister Werkstätte.

Allerdings ist man bei einer Köder Combo von 5g Jig und 3 Inch definitiv an der Obergrenze des gut fischbaren Gewichtes  angekommen. Doch dies betitelt man auch nicht mehr als Ultra Light.


Bislang konnte ich zwar erst einige Aitel der 20cm Kategorie zum Biss überreden aber selbst die machen schon Rabatz an der Rute, doch wer jetzt glaubt die Rute sei nur für kleine Fische der irrt gewaltig. Sobald die Schonzeit der Räuber rum ist werde ich euch das hoffentlich in Form von Bildern beweisen können.

























Sollte also auch bei euch mal eine Rute zu Bruch gehen die entweder einen sehr hohen materiellen Wert hat oder einfach eines eurer Lieblingsstücke ist, nehmt einfach mal Kontakt zu Theo auf.
Er wird euch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Und da das Beste bekanntlich ja immer zum Schluss kommt, habe ich für alle Interessenten an einem Solitip Tuning einen Gutschein erhalten. Soll heißen, wenn ihr Interesse an einem ST-Tuning habt lasst mir ein kurzes E-Mail zukommen auf chrisi201289@gmx.at und ich schicke euch im Gegenzug einen 15€ Gutschein von der Ruten Tuning Schmiede Matschewsky.

Mfg & Tight Lines
euer Chris

Montag, 26. Januar 2015

Rigged Baits von Lurenatic.de



Auf Wunsch diverser Angel Kollegen hab ich mich Gestern daran versucht einmal die Baits der Noike BITEGUTS Wundertüte vor die Linse zu bekommen.


In der Wundertüte sind 10 Köder der Noike Serie enthalten in verschiedenen Formen, Farben und Flavours.

Die Köder wurden auf verschiedenste Arten und Weisen gerigged, zu Deutsch angeködert.

Ob man die Krebse wie die Noike Donkey Boo oder die Mighty Mama am Texas oder Carolina Rig anbietet oder sie als Trailer ihren Dienst verrichten dürfen am Noike Kyoka-Shingata kemkem bleibt jedem selbst überlassen.



Mighty Mama als Trailer


Noike kemkem Shad






auch die HMKL Alive Shad Tail´s in 3" sind mehr als einen Versuch am Wasser wert. 
Hier rechts am Bild zu sehen.






Hier am Bild zu sehen der Noike Donkey Boo als Trailer am Skirted / Rubber Jig


Dieser und auch einige andere Baits durften in meinem kleinen Nano Cube Aquarium Platz nehmen um zu zeigen was sie unter Wasser, nur unter Einfluss der kleinen Aquarium Pumpe und durch diese künstlich erzeugte minimale Strömung leisten. 


Auf folgenden zwei Bildern sehr Ihr den Noike Redbee am Drop Shot Rig und den Noike Smile Worm am weedless Wacky Rig.









Will man das Wacky Rig schneller in Richtung Grund befördern empfiehlt es sich entweder ein Split-Shot-Rig daraus zu machen oder den Wacky Haken mit einem Splitshot Blei zu beschweren.
Mit dem Split-Shot-Rig ist einem allerdings gewährleistet das der Wurm eine Längere Absinkphase nach dem anzuppeln zum Gewässerboden erreicht.

Hier noch eine Auflistung der Baits die sich in der Wundertüte befinden können:

Noike Pintail Stick 3"
Noike Redbee
Noike Ring Curly 3"
Noike Smile Worm
Noike Smile Worm Baby
Noike Smile Worm Daddy
Noike Smile Worm Mammy
Noike Machobee
Noike Kemnpa
Noike Mighty Mama
Noike Donkey Boo
Noike Wild Goby
Noike Yabby




Hier noch ein paar Aufnahmen der Baits in ihrem Element dem Wasser.


HMKL Alive Shad Tail zur Linken







Zu eurer Rechten seht ihr den Lurefans Mini Force Craw in 2,5" am T-Rig










Die Rubber Jig´s bremsen das abtauchen des Köder durch aufstellen der Silikonskirts wunderbar ab. Beim leichtesten anzuppeln des Köders sowie auch bei minimalster Strömung beginnen die Skirts zu vibrieren und reizen jeden noch so trägen Barsch.











Auch die Anköderung zum Neko-Rig funktioniert ohne Probleme und wird 2015 bei mir des öfteren zum Einsatz kommen.










das sie fangen haben sie mir und meinem Kollegen Karl auch schon bewiesen


Ich hoffe die Vorstellung der Baits hat euch gefallen, falls ihr noch Wünsche habt hinterlasst dies einfach in der Kommentar Funktion unter diesem Post.

Mfg & Tight Lines
euer Chris