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Mittwoch, 4. Dezember 2013

Sichere Aufbewahrung für Spinnruten: Die Spinnrutenvitrine

Da eine Anschaffung für 2 neue Spinnruten anstand, musste nun endlich mal eine Lösung her, um diese sicher in der Wohnung aufbewahren zu können.

Darauf hin durchforstete ich diverse Internetseiten die Kleinanzeigen beinhalten. Bevorzugt auf der Suche nach einem Schrank oder einer Vitrine mit knappen 2 Metern Höhe.

Nun ja und da dieser Schrank im Wohnzimmer Platz nehmen sollte musste er auch zur restlichen Wohnlandschaft passen. Durch Zufall entdeckte ich dann eine Vitrine um 15€ ganz in meiner Nähe die auch noch exakt zum Dekor meiner Wohnwand passte.
Angerufen und abgeholt.
Danach gingen mir gleich jede Menge Möglichkeiten durch den Kopf wie ich die Ruten darin befestigen könnte.
Man könnte ja einen Rutenhalter von Balzer,Jenzi,Shimano,Berkley oder sonst wem kaufen und denn zurecht schneiden.
Aber es geht auch viel billiger. Einfach eines der Bretter aus dem Kasten nehmen und zurecht schneiden.
Ein paar Löcher mit einem Dosenbohrer und 3 Schnitte mit der Stichsäge und eigentlich war´s das schon .
Aber da man seine Ruten auch schonen möchte habe ich mir noch 2 Filzmatten besorgt und diese dann schön im Schrank verklebt.
Am Boden eine und eine Matte sorgt dafür das die Ruten in den Löchern Halt finden.

Hier sieht man ganz gut den Filz wie er die Ruten hält. Die Matte wurde von unten einfach auf das Brett getackert und danach wurde ein Kreuz rein geschnitten. In die Mitte des Kreuzes steckt man dann die Rute und das hält so weit ganz gut.
 Oben im Kasten wurde auch noch eine Led-Leuchte befestigt, die das Ganze dann ins richtige Licht rückt.

Im Nachhinein wird einem dann auch bewusst welche "Werte" man sonst so einfach herumliegen hatte.
Jetzt muss ich mir auch keine Sorgen mehr machen das unser Hund mal Griffstück anknabbert oder ein Spielzeug vom Junior auf die Blanks kracht.

Bestückt ist der Schrank im Moment mit folgenden Combos:

Hearty Rise Predator MH + Shimano Vanquish 4000F
Hearty Rise Sylphy II 205cm + Mitchell Mag Pro Extreme 500
Shimano Yasei Aspius + Rarenium CI4 4000
Greys Prowla vertical Jig + Shimano Aernos 2500
Cormoran Jerkboat 1,6m + Daiwa Bayard 150l
Shimano Speedmaster Jigging/Jerk + Daiwa Aggrest 100SHL
Testcombo: Hearty Rise Zanderforce+ Shimano Vanquish C3000

Dienstag, 22. Oktober 2013

Weitere Hechtgranate aus den Donau Ausständen in Oberösterreich

Am Freitag den 18.10 zog es mich gleich wieder ans Wasser da man ja nach einem Erfolg nicht all zu lange Pause machen sollte.

Da ich jedoch am selben Spot keinen Fisch mehr vermutet habe zog es mich an eine andere mir noch unbekannte Stelle.
Die sich jedoch vom vorigen Spot in nicht vielen Aspekten unterscheidet.
Kraut, diverse Hölzer und ein tiefes Loch.

Zuerst mal wurden wieder alle Kunstköder durchs Wasser gepeitscht was jedoch wieder rum nicht den gewünschten Erfolg brachte.
Somit wurde kurzer Hand ein ca. 15cm langes Aitel auf das Stahlvorfach gezogen und mit einem Drilling und einem Bleischrot ausgestattet.
Nach dem ich dieses ein paar mal durchs Wasser gezogen hatte konnte ich im Schwanzbereich Bissspuren sehen.
Ich versuchte es noch mit Twitchen und Jiggen des Köders jedoch auch ohne Biss.

Gott sei Dank hatte ich meine Greys samt Drennan Pike Bob ja auch noch mit. Auf dieser durfte ein 10cm großes Aitel seinen Platz als Köderfisch einnehmen.
Es war wie verhext, keine 2 Minuten war der Fisch im Wasser bekam ich auch schon einen Biss, und der Hecht hing am Haken.
Nach einem Drill auf biegen und brechen im Gestrüpp konnte ich diesmal einen 82 er Esox vor die Linse meines Handys halten.

Durch die 2 Drillinge und dem sofortigen Anhieb hing der Fisch ganz vorne und man konnte die Haken leicht entfernen. (Nix mit der obligatorischen Zigarettenlänge, auch als Rauscher kann man einen sofortigen Anhieb setzen und verangelt somit keine Fische)

 "Gebiss leider abgeschnitten"
 "zu hell"
 "zu dunkel"


 Am Bild darunter seht ihr auch die Combo mit der ich gern mal einen Hecht drillen möchte aber dazu muss ich wohl meine geliebte Greys mal zu Hause lassen. Denn kaum hab ich die mit beißen sie nur an Ihr...
 (Shimano SpeedMaster Jigging/Jerk + Shimano Vanquish 4000F)

"inklusive meinem Schatten"

und das Fazit der Geschicht, ich brauch endlich eine Kamera 

Petri Heil und Tight Lines euer Chris

Dienstag, 15. Oktober 2013

Die Pike´s werden länger und dicker....

Gestern stattete ich einem meiner Wasserl wieder einen Besuch ab.
Den Platz den ich bevorzugt befischen wollte habe ich mir die Tage zuvor schon genauer angesehen und an einer stelle einen schneller fließenden Bereich entdeckt.
In diesem Bereich hat sich ein wunderschöner ca 1,5 Meter tiefer Gumpen gebildet.
Die Fläche des Gumpen´s beträgt keine 20 m².
Jedoch ragen ein Baumstamm und Äste ins Wasser, und dazu kommt noch Kraut das sich im Sommer massenweise dort gebildet hat.
Also im Großen und Ganzen ein richtiger Hotspot für den Esox Lucius. Da ich bei meiner Besichtigung jedoch auf Gummi oder Blech wie Spinnerbaits keinen Biss provozieren konnte wollte ich es diesmal mit der Deadbaiting Methode versuchen.
Noch dazu kommt das man auf Grund der Äste dort ohnehin mit der Pose bessere Anbietemöglichkeiten hat.
Die Montage fischte ich auf meiner Greys Prowla, da für längere Ruten dort auch kein Platz gewesen währe. Der Aufbau der Montage stellte sich wie folgt zusammen.
2x Posenstopper, 1x Drennan Pike Bob in 15g Tragkraft, 1x Knotenlos Verbinder, 1x Stahlvorfach und 2x 6er Drillingen.
Einer der Drillinge fand an der Rückenflosse des kleinen Döbels Platz und einer wurde in der Kopfgegend platziert um einen sofortigen Anhieb setzen zu können.
Kaum schweifte mein Blick einige Sekunden von der Pose ab begann auch schon der Pike Bob zu hüpfen um in folge dessen zu einem Tauchgang anzusetzen.
Als der Schwimmer dann 2 Sekunden unter Wasser war setzte ich einen saftigen Anhieb, und der Haken saß bomben Fest im Hecht Maul. Während des Drill´s konnte sich der Hecht mit dem Stahlvorfach kurzzeitig an dem Baumstamm unter Wasser festsetzen.
Er schüttelte seinen Kopf wild hin und her und somit riss er sich zwar nicht vom Haken frei jedoch löste sich die Montage Gott sei dank wieder vom Baum.
Kurze Zeit später nach einem harten Drill auf dem doch sehr begrenzten Platz, konnte ich ihn erfolgreich mit dem Kiemen Griff an Land hieven. Nach einem schnellen vermessen und einem Foto ging es wieder zurück in die Fluten für Ihn.
Er hatte genau 80cm und war wohl genährt...