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Dienstag, 22. Oktober 2013

Weitere Hechtgranate aus den Donau Ausständen in Oberösterreich

Am Freitag den 18.10 zog es mich gleich wieder ans Wasser da man ja nach einem Erfolg nicht all zu lange Pause machen sollte.

Da ich jedoch am selben Spot keinen Fisch mehr vermutet habe zog es mich an eine andere mir noch unbekannte Stelle.
Die sich jedoch vom vorigen Spot in nicht vielen Aspekten unterscheidet.
Kraut, diverse Hölzer und ein tiefes Loch.

Zuerst mal wurden wieder alle Kunstköder durchs Wasser gepeitscht was jedoch wieder rum nicht den gewünschten Erfolg brachte.
Somit wurde kurzer Hand ein ca. 15cm langes Aitel auf das Stahlvorfach gezogen und mit einem Drilling und einem Bleischrot ausgestattet.
Nach dem ich dieses ein paar mal durchs Wasser gezogen hatte konnte ich im Schwanzbereich Bissspuren sehen.
Ich versuchte es noch mit Twitchen und Jiggen des Köders jedoch auch ohne Biss.

Gott sei Dank hatte ich meine Greys samt Drennan Pike Bob ja auch noch mit. Auf dieser durfte ein 10cm großes Aitel seinen Platz als Köderfisch einnehmen.
Es war wie verhext, keine 2 Minuten war der Fisch im Wasser bekam ich auch schon einen Biss, und der Hecht hing am Haken.
Nach einem Drill auf biegen und brechen im Gestrüpp konnte ich diesmal einen 82 er Esox vor die Linse meines Handys halten.

Durch die 2 Drillinge und dem sofortigen Anhieb hing der Fisch ganz vorne und man konnte die Haken leicht entfernen. (Nix mit der obligatorischen Zigarettenlänge, auch als Rauscher kann man einen sofortigen Anhieb setzen und verangelt somit keine Fische)

 "Gebiss leider abgeschnitten"
 "zu hell"
 "zu dunkel"


 Am Bild darunter seht ihr auch die Combo mit der ich gern mal einen Hecht drillen möchte aber dazu muss ich wohl meine geliebte Greys mal zu Hause lassen. Denn kaum hab ich die mit beißen sie nur an Ihr...
 (Shimano SpeedMaster Jigging/Jerk + Shimano Vanquish 4000F)

"inklusive meinem Schatten"

und das Fazit der Geschicht, ich brauch endlich eine Kamera 

Petri Heil und Tight Lines euer Chris

Dienstag, 15. Oktober 2013

Die Pike´s werden länger und dicker....

Gestern stattete ich einem meiner Wasserl wieder einen Besuch ab.
Den Platz den ich bevorzugt befischen wollte habe ich mir die Tage zuvor schon genauer angesehen und an einer stelle einen schneller fließenden Bereich entdeckt.
In diesem Bereich hat sich ein wunderschöner ca 1,5 Meter tiefer Gumpen gebildet.
Die Fläche des Gumpen´s beträgt keine 20 m².
Jedoch ragen ein Baumstamm und Äste ins Wasser, und dazu kommt noch Kraut das sich im Sommer massenweise dort gebildet hat.
Also im Großen und Ganzen ein richtiger Hotspot für den Esox Lucius. Da ich bei meiner Besichtigung jedoch auf Gummi oder Blech wie Spinnerbaits keinen Biss provozieren konnte wollte ich es diesmal mit der Deadbaiting Methode versuchen.
Noch dazu kommt das man auf Grund der Äste dort ohnehin mit der Pose bessere Anbietemöglichkeiten hat.
Die Montage fischte ich auf meiner Greys Prowla, da für längere Ruten dort auch kein Platz gewesen währe. Der Aufbau der Montage stellte sich wie folgt zusammen.
2x Posenstopper, 1x Drennan Pike Bob in 15g Tragkraft, 1x Knotenlos Verbinder, 1x Stahlvorfach und 2x 6er Drillingen.
Einer der Drillinge fand an der Rückenflosse des kleinen Döbels Platz und einer wurde in der Kopfgegend platziert um einen sofortigen Anhieb setzen zu können.
Kaum schweifte mein Blick einige Sekunden von der Pose ab begann auch schon der Pike Bob zu hüpfen um in folge dessen zu einem Tauchgang anzusetzen.
Als der Schwimmer dann 2 Sekunden unter Wasser war setzte ich einen saftigen Anhieb, und der Haken saß bomben Fest im Hecht Maul. Während des Drill´s konnte sich der Hecht mit dem Stahlvorfach kurzzeitig an dem Baumstamm unter Wasser festsetzen.
Er schüttelte seinen Kopf wild hin und her und somit riss er sich zwar nicht vom Haken frei jedoch löste sich die Montage Gott sei dank wieder vom Baum.
Kurze Zeit später nach einem harten Drill auf dem doch sehr begrenzten Platz, konnte ich ihn erfolgreich mit dem Kiemen Griff an Land hieven. Nach einem schnellen vermessen und einem Foto ging es wieder zurück in die Fluten für Ihn.
Er hatte genau 80cm und war wohl genährt...


Montag, 16. September 2013

Die letzten Tage....

hat sich wieder einiges getan. Da die Bachforellen ja schon ihre wohlverdiente Schonzeit genießen machte ich mich letzte Woche nochmal auf den Weg zum Wasser.
Da die Forellen inzwischen alle schon sehr "Blechscheu" geworden sind blieb mir nichts anderes übrig als einen Wurm durchs Wasser zu jiggen.
Einfach ein 5g Blei auf die Hauptschnur geklemmt und los geht´s.
Ich konnte noch 4 Bachforellen und eine Äsche überlisten.
Doch dann lies ich sie alle in Ruhe.


 alle Fische erfreuten sich bester Kondition und einer traumhaften Färbung


In der Zwischenzeit erhielt ich eine Nachricht von Andreas Z. ob ich bei ihm bei Lurevideos.com einsteigen möchte. Auf der Seite geht es darum das sich der Interessent/Fischer zuerst den Lauf der Köders ansehen kann, um dann direkt in dem Video auf kaufen klicken zu können. Dies ist mit dem Onlineshop eines Kunstköder-Shops verlinkt.
Natürlich sagte ich ihm zu da ich ja selbst auch gerne immer wieder neue Köder teste.

Seit einiger Zeit bin ich mit einem Angelkollegen Namens Dominik in einem Forum am schreiben. Wir einigten uns dann Schlussendlich darauf eine gemeinsame Spinn-Session an der Donau abzuhalten.
Der erste Spot sollte sich auch gleich als goldrichtig herauskristallisieren.
Ich konnte einen 62er Hecht-Schniepel auf einen 13er Soft4Play von Savage Gear landen und Dominik hingegen bekam zumindest einen gewaltigen biss der tiefe Spuren in seinem Wobbler hinterließ.
War auf jeden Fall ein geiler Tag den wir bald wiederholen werden !


Am oberen Bild erkennt man auch gut den Entnahmegrund. Ein andere Fischer hat diesen 2/0er Einzelhaken an einer Monofil Schnur gefischt die der kleine ohne größere Probleme durchgebissen hat.
Stahlvorfächer sind wohl manchen Leuten zu teuer ....


Tight lines, euer Chris

Montag, 9. September 2013

Testbericht Shimano Vanquish 4000F

Seit langer Zeit war ich auf der Suche nach einer Rolle, die leicht genug ist für eine Forellen-Kombo, jedoch auch stabil genug ist um mit Hecht und Zander klar zu kommen.
Das die meisten Rollen in der Größe 4000 auch ein hohes Gewicht aufweisen ist wohl klar, jedoch gibt es seit diesem Jahr auch bei uns eine Rolle Namens Shimano Vanquish. Da diese sage und schreibe in dieser Größe nur 240g wiegt, entschied ich mich sie für meine allround Spinnfischerei zu testen.

Als ich mich nun für die Rolle entschieden hatte musste nur noch eine Bezugsquelle gefunden werden.
Dabei stieß ich auf den Shop „Adventure Fishing Store“ von Michael Mairhofer der die Rolle zu einem echten Kampfpreis angeboten hat.
Nach ein paar e-Mails machte ich mich auf den Weg zu ihm. Nach einer freundlichen Begrüßung bei ihm wurde gleich mal die Vanquish in Augenschein genommen.
Unter anderem findet man bei ihm Topmarken wie Black Flagg, Damiki, Tiemco, Ruten von St. Croix und Hearty Rise. Ein rosaroter Damiki Wobbler hat es dabei schwer meiner Freundin angetan. Eine Polbrille fand auch noch den Weg mit nach Hause. Ein Shop dem es meiner Meinung nach an nichts fehlt. Eine Top Auswahl sowohl für Karpfen-Friedfisch und Raubfischfreaks. Das alles wird abgerundet von einem netten Gespräch mit dem Inhaber Michael der für alle Fragen ein offenes Ohr hat.
Von 13-14 September 2013 findet dort das Eröffnungsfest statt.

Ihr findet Ihn übrigens unter:
ADVENTURE FISHING STORE
Mondseestr. 3c
4893 Zell am Moos
+43-6234/20000
UID-Nr. ATU67974668
adventure.fishingstore@gmail.com
Facebook: Adventure Fishing Store

Doch nun zu den Fakten der Vanquish und zum Test an meinen Gewässern:
Dank dem Rotor aus Ci4 Material und einem Magnesium Gehäuse gehört diese Rollenserie zu den leichtesten Rollen aus dem Shimano Programm.
Dabei wiegt die C3000F  195g und die 4000F  240g.
Noch dazu kam, dass auf der „EFTTEX 2012“ die neue Vanquish F als die „beste, neue Stationärrolle“ ausgezeichnet wurde.Aufgrund des geringen Gewichts soll natürlich auch die Technik nicht zu kurz kommen.
Doch nach dem ich mir einige Male die Ausstattung durchgelesen hatte und mich auch erkundigte was dies überhaupt bedeutet, war mir klar, dass ich sie haben muss.
Ein Ausschnitt was die Vanquish an Technik zu bieten hat:
• 12 „shielded“ A-RB Kugellager (+1 Walzenlager)
• „X-Ship“ Getriebe +“Aero Wrap II“ Schnurverlegung
• Rotor aus CI4-plus-Material („Magnumlite Rotor“)
• Gehäuse aus Magnesium / Einzelkurbel aus Aluminium (einschraubbar)
• AR-C Light-Spulendesign / Spule und Getriebe aus kalt geschmiedetem Aluminium
• Wasserdichtes Bremssystem
• Made in Japan!

Durch diverse Feinheiten wie dem Wartungsschlitz am Schnurlaufröllchen oder dem Easy Maintenace Port kann man die Rolle selbst warten ohne das Gehäuse öffnen zu müssen.


Auch Rollen der oberen Preisklasse brauchen Ihre Pflege. Mit Hilfe der angebrachten und zusätzlich mitgelieferten Unterlegscheiben kann man die Aufwickelform je nach Wunsch selbst einstellen. Ob gleichmäßig aufgewickelt oder konisch nach vorne bzw nach hinten.Dies bleibt dann jedem selbst überlassen.

Das Getriebe läuft wie ein Uhrwerk und auch der Anlauf der Rolle ist das leichteste was ich je bei einer Rolle feststellen durfte. Die Rolle läuft fast wie allein, jedoch fehlt es ihr dabei keinerlei an Kraft.
Noch einen positiven Aspekt den ich Erwähnen muss betrifft das Design der Rolle.
Einerseits ist sie sehr schlicht gehalten, wobei ihr wiederrum genau das und diverse andere Kleinigkeiten wie Gravuren ein sehr edles Erscheinungsbild verleihen.

Am Wasser durfte sie sich bereits an der leichten Spinnrute für Forelle und Barsch beweißen.
An meine Greys Prowla Vertical Jig passte Sie schonmal wie die Faust aufs Auge. Die PowerPro Bite Motion fliegt nur so von der Rolle ganz gleich wie leicht oder schwer die Köder sind.
Die Schnurverlegung ist einfach ein Traum. Kein Vergleich zu einer Rarenium oder dergleichen.
Man merkt einfach den Qualitätsunterschied. Die Bremse arbeitet ohne jegliches rucken, und man kann sie immer feinst justieren, ganz gleich ob man kleine spritzige, springende Bachforelle drillt oder auch Hechte die einfach abziehen und ausgebremst werden wollen. Mit der Vanquish kein Problem da man für alle Fälle gerüstet ist.





Von meiner Seite her gibt es für die Rolle eine klare Kaufempfehlung auch wenn der Preis eindeutig in der Oberliga liegt. Lieber ein Monat länger sparen und viele Jahre daran Freude haben.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Second Pike Two Zero Twelve

Letztens waren wir, Denise,Tobi und ich wieder mal bei unseren Freunden Franz und Anita eingeladen. Als wir so auf ihrem wunderbaren Freizeit Grundstück bei einander saßen beschlossen Franz und ich wieder mal gemeinsam ans Wasser zu fahren.
Eins mal vorweg, wir hatten es (eigentlich) auf Karpfen abgesehen.
Ich war bereits um halb 7 am Wasser und montierte meine Ruten. Eine mit Mais, die andere mit Mais-Mistwurm Kombination.
Um 7 Uhr traf auch Franz ein und auch er begann sofort zu fischen. Hin und wieder ein paar zaghafte Zupfer bis 08:30 aber ansonsten herrschte bei uns beiden totale Flaute.
Da schoss mir die Idee das ich mir ja zumindest den ein oder anderen Köderfisch mit der Stipprute fangen könnte. Also gut die eine Karpfenrute raus und die Stippe bestückt mit einer Made ins Wasser gependelt.
Es dauerte nicht lange bis die ersten Lauben im Setzkescher waren.
So fischte ich circa eine viertel Stunde vor mich hin, bis ich 10 Lauben beisammen hatte.

Während dessen lies ich die Karpfenrute natürlich nie aus den Augen, in der Hoffnung vielleicht doch noch einen größeren Fisch als die Lauben zu erwischen. Doch es war wie verhext, es wollte einfach nichts beißen.
Überall sah man Blasenteppiche, und teilweise sah man auch Karpfen springen, jedoch zeigten sie keinerlei Reaktion auf unsere Köder.

Da schoss es mir wie ein Geistesblitz das ich ja noch die kürzlich erworbene Greys Prowla Vertical Jig mit einer Länge von 2,13m, einem Wurfgewicht von 10-35 Gramm im Auto liegen habe. Zwar nicht das optimal Gerät für die schwere Hechtfischerei aber für eine Laube und ein Bleischrot wird sie schon passen dachte ich mir.
Da ich leider noch keine 2500er Rolle für die Rute habe kam eben die 4000er Penn Fierce an die Rute.
Eine Laube wurde geopfert und befand sich im Handrumdrehen am eigens angefertigten Spinn System.

Die ersten 5 Würfe flogen Richtung Gewässermitte und kamen auch ohne Attacke wieder bei mir beim Ufer an. Den sechsten Wurf erfolgte entlang einer Buhne die sich unter Wasser befindet. Dies wiederrum sollte sich als ein kleiner Fehler meinerseits herausstellen, da dies zu einem Abriss meiner Montage führte.

Gott sei dank hatte ich die letzten Abende damit verbracht Stahlvorfächer und Systeme zum Raubfischangeln zu basteln.
Somit wurde die 2te Laube auf ein neues System gefädelt und wiederum ging es ab mit ihr in die Fluten.
Wieder keinerlei Aktion in der Gewässer Mitte.
Dann versuch ich es eben mal im Uferbereich dachte ich mir.
Ganz locker schlenzte ich die Montage keine 15 Meter von mir weg, lies sie absinken und begann sie langsam heran zu zupfen.
Als der Köderfisch nur mehr 5 Meter von mir entfernt war spürte ich einen starken Einschlag in der Rute und quittierte dies mit einem kräftigen Anhieb da die Rute ziemlich feinfühlig und weich im Spitzenbereich ist. Eine Nanosekunde dachte ich noch an eine massiven Hänger, doch dann explodierte das Wasser regelrecht vor meinen Beinen und ich musste die Bremse sofort lockern da der Fisch eine unglaubliche Flucht hinlegte.
Doch die Bremse leistete saubere Arbeit und die Rute federte jeden Flucht und Abschüttelversuch erfolgreich ab. Als ich den Hecht dann vor meinen Beinen hatte stand auch Franz schon mit dem Kescher bereit und half mir meinen personal best Hecht zu landen.

Meine Augen waren riesig wie ich Ihn das erste mal in voller Pracht vor mir liegen sah. Es war eindeutig mein Persönlicher Rekord der da vor mir lag, das war schon mal klar.


Das messen ergab traumhafte "verfressene" 91cm.


Mein nächstes Ziel ist somit klar gesetzt, der Meterhecht muss her...

See you soon & Tight Lines
Chris

Montag, 1. Oktober 2012

Papa, Fischi fangen???

Es war Sonntag, der 30.09.2012 als meine Lady mit einer Freundin Abends was trinken ging.
So war es an mir unseren Junior "Bettfertig" zu machen. Nach dem der Kakao zubereitet war und ich ihm diesen zu trinken gab vernahmen meine Ohren diese 3 Worte, " Papa, Fissi fangen"!
Darauf hin sicherte ich Tobias zu, das wenn er brav schläft wir Morgen den 01.10 angeln gehen werden.

So wurden dann eben Montags nach getaner Arbeit die Sachen in das Auto geladen. Die Köderfisch Rute für Denise und Tobi, und meine Abu Garcia Fantasista für mich zum Spinnfischen mit dem  toten Köderfisch.

Am Wasser angekommen wurde schnell die Köderfisch Rute zusammen gebaut das die Beiden auch gleich loslegen konnten ein paar Lauben zu zupfen.
Ich machte inzwischen ein paar Würfe mit einem aufgetautem Köderfisch, der aber nicht lange am System hielt. So kam es das wir nach nur einer halben Stunde eine Pause einlegten um erstmals unser verspätetes Mittagessen in Form von Wurstsemmel und Kornspitzen zu uns nahmen.

Nach dieser Stärkung schnappten sich die Beiden unseren Hund Nicky, einen Deutschen Schäfer-Deutschen Pinscher Mix und gingen eine Runde mit ihr spazieren.

Ich wiederrum schnappte mir eine der Lauben die mein Junior für mich gefangen hatte und fädelte diese ans System. Anbei ein "primitiv gezeichnetes Bild" davon.

Ein Stahlvorfach an dem sich ein Karabinerwirbel befindet wird mit einer Ködernadel bis kurz hinter die Kiemendeckel geführt. Dort wiederum wird ein kurzes Stück Stahlvorfach mit 2 oder einem Drilling eingehängt. Diese befestigt man dann am Köderfisch. Danach klemmt man ein relativ großes Klemmblei mit ca.  5 Gramm vor das Maul des Fisches.

Diese simple Montage wirft man einfach an markante Stellen und zupft sie dann zu sich heran. Das gute daran ist, dass man auch Bisse bekommen kann wenn man das Ganze einfach am Grund liegen lassen würde.

Und so kam es das ich circa 15 Minuten nachdem Denise und Tobi mit Nicky weg waren einen Biss bekam.
Diesem folgte natürlich gleich ein starker Anhieb um den Fisch sicher zu haken.
Der Biss kam 3 Meter vor einem in das Wasser hängenden Busch und ich musste aufpassen den Fisch nicht genau dort zu verlieren. Jedoch war mein Setup auch stark genug gewählt um den Fisch Paroli zu bieten. Die Penn Fierce und die Abu leisteten tolle Arbeit und so konnte ich nach geschätzten 3 Minuten meinen ersten 2012 Hecht landen.
Auf Grund meines frühen Anhiebs hing der Fisch schön vorne und somit war auch das abhaken kein Problem. Er wurde danach kurz in meinem Karpfensack gehältert da ich unbedingt ein Foto von ihm wollte. 15 Minuten mussten der Hecht und ich ausharren bis endlich meine 3 Begleiter zurück kehrten und ein Fotoshooting somit möglich wurde.

 stolze 70 Zentimeter maß mein 1er 2012

Überglücklich beendete ich nach diesem Fang somit diesen Angeltag und wir fuhren nach Hause.
Aber ich weiß jetzt schon mit welchem Köder ich das nächste mal fischen werde ;-)

Am Samstag zuvor erwies sich aber auch ein gezupfter Wurm als äußerst fängig auf die Flussbarsch Schönheiten im neuen Revier.



Bis bald und Tight Lines
euer Chris